Stay and Pray: Start vor zehn Jahren – Fester Bestandteil der Hauptwallfahrtszeit

Seit zehn Jahren gibt es nun bereits den Eucharistischen Lobpreisabend Stay and Pray. „Was aus einer ersten Idee im Rahmen von Friendens- und Begegnungsgottesdiensten entstand, entwickelte sich dann 2015 in dieses spirituelle Format“, erinnert sich der Leiter dieses Gebetsabends Achim Dörr.

An sechs Terminen im Jahr steht bei diesem Abendlob vor allem Jesus Christus in der ausgesetzten Monstranz im Mittelpunkt. Bibeltexte, Meditationen, Fürbitten, Impulse, stille Zeiten und neue geistliche Lieder ergänzen den Ablauf dieser Stunde.

„Als wir seinerzeit zunächst in der Franziskuskapelle im Gemeindezentrum gestartet sind, hätten wir alle nicht geahnt, dass sich dieses Angebot so entwickelt und so lange hält“, berichtet das Vorbereitungsteam. Und das kann man unterstreichen, denn besonders viele Menschen kommen von auswärts in die Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut und nehmen teilweise auch längere Anfahrtswege in Kauf.

Am kommenden Samstag, 22. Juni wird es um 20 Uhr das nächste Stay and Pray in der Basilika geben und es hat sich über die Jahre, gerade auch während der Hauptwallfahrtszeit, zu einem festen Bestandteil etabliert. „Die Wallfahrt in Walldürn gründet in die Eucharistie und da ist es wichtig, dass wir diese Form der eucharistischen Anbetung auch den Pilgern anbieten können“, so Dörr.

Angepasst an das Leitwort der Wallfahrt „Als Glaubende gehen wir unseren Weg“, werden die Inhalte des Lobpreisabends darauf abgestimmt sein. Weggemeinschaft mit Anderen, Gebet und Frieden sind darüber hinaus auch Anknüpfungspunkte an diesem Abend.

Die musikalische Begleitung durch die Band mit modernen Lobpreisliedern macht einen erheblichen Teil dieser Abendandacht aus und setzt oftmals auch Emotionen bei den Besuchern frei. Persönliche Anliegen, Dank und Bitten vor Gott bringen, auch das ist in Form von angezündeten Kerzchen möglich und zeigt die Nähe, die die Gläubigen beim Herrn suchen. In den letzten Jahren wird auch vermehrt das Angebot zum Gespräch oder zum Sakrament der Versöhnung angenommen, zu dem die Franziskaner-Patres während dieser Stunde einladen.

Seit zehn Jahren findet der Lobpreisabend Stay and Pray in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut statt. Mittelpunkt und Zentrum ist dabei Jesus Christus in der ausgesetzten Monstranz.

„Wir sind vor allem aber auch sehr dankbar, dass sich immer wieder Menschen finden, die bereit sind an diesem Abend mitzuhelfen, sonst hätten wir dieses Angebot über all die Jahre nicht aufrechterhalten können“, so Achim Dörr abschließend.

Die nächsten Termine in diesem Jahr sind dann am 23. August, 25. Oktober und 13. Dezember, jeweils freitags um 19.30 Uhr. Zuvor wird um 18 Uhr der Rosenkranz gebetet und um 18.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert.

Hauptwallfahrtszeit 26.5. bis 23.6.: Franziskuskapelle und Lourdes-Grotte als besondere Orte der Stille und des Gebets

Walldürn. Am kommenden Sonntag, 26. Mai beginnt in Walldürn die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit unter dem Jahresleitwort: „Als Glaubende gehen wir unseren Weg.“ Diese Bibelstelle ist aus dem Zweiten Korinthenbrief entnommen und soll die Pilgerinnen und Pilger am eucharistischen Gnadenort zum Heiligen Blut in Walldürn ermutigen ihren Glaubensweg und ihre Beziehung zu Jesus Christus zu stärken und zu festigen. Der zentrale Mittelpunkt und das Ziel für die Pilger ist dabei der Heilig-Blut-Altar mit dem Blutschrein und dem darin befindlichen Korporale. In diesen vier Wochen werden gerade auch an diesem historischen Blutaltar viele Heilige Messen zur Verehrung des Kostbaren Blutes gefeiert.

Als Rückzugsort der Stille und als geistiges Angebot wird in der Franziskuskapelle im Gemeindezentrum, direkt neben der Basilika, wieder täglich von 8.30 bis 18 Uhr die eucharistische Anbetung ermöglicht. An Fronleichnam (30.5.), am Großen Blutfeiertag (6.6.) und am Rita-Tag (20.6.) beginnt die Aussetzung erst nach den Prozessionen bzw. dem Hochamt ab 12 Uhr. Täglich um 18 Uhr wird in der Franziskuskapelle dann auch der eucharistische Segen erteilt. Alle Pilgerinnen und Pilger haben dorthin Zutritt und die Kapelle kann auch über einen Fahrstuhl barrierefrei erreicht werden. Insgesamt werden in diesen vier Wochen damit über 260 Stunden eucharistische Anbetung ermöglicht.

Mit der Lourdes-Grotte oberhalb des Wallfahrtsplatzes bietet sich für die Pilger während ihres Aufenthaltes aber auch für die Einheimischen ein zweiter beliebter und meditativer Ort am Walldürner Pilgerheiligtum. Viele Menschen oder auch kleinere Gruppen kommen dort zusammen, um der Muttergottes für ihren zurückgelegten Pilgerweg zu danken und ihr ihre Anliegen anzuvertrauen. Damit verbunden werden auch Kerzchen angezündet, die dort bereitgestellt werden.

Das ausführliche Programm zur diesjährigen Wallfahrt und auch die Hinweise auf die Übertragungen beim katholischen Fernsehsender K-TV stehen auf der Internetseite unter www.wallfahrt-wallduern.de

 

 

Reliquienschrein der Heiligen Bernadette von Lourdes fand überregionale Beachtung

„Eigentlich wollten wir in diesem Jahr nach Lourdes fahren, aber es kam etwas dazwischen.
Jetzt kommt die Heilige Bernadette in unsere Nähe“, freute sich ein Ehepaar, dass bereits eine Stunde vor Beginn der offiziellen Eröffnung dieser Reliquien-Wallfahrt in die Wallfahrtsbasilika gekommen war. Der Reliquienschrein der Heiligen Bernadette von Lourdes zog in diesen vier Tagen Hunderte von Pilger aus Nah und Fern an. Aus Wolfsburg, Stuttgart, Pforzheim, dem Raum Würzburg und Aschaffenburg sowie vom Rhein-Main-Gebiet und vielen anderen Regionen machten sich die Gläubigen auf den Weg, um im Gebet und in der Stille ihre Anliegen vor dem Schrein der Heiligen Bernadette anzuvertrauen. „Sehr viele Pilger haben über diese Tage auch die Möglichkeit genutzt, das Sakrament der Beichte zu empfangen und haben teilweise sehr weite Anfahrtswege auf sich genommen“, bestätigte auch Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv.

Das Gebets- und Gottesdienstprogramm war abwechslungsreich und wurde sehr feierlich begangen. Gleichzeitig blieb an allen vier Tagen aber auch ausreichend Zeit um in der Basilika in die Ruhe zu kommen und seine ganz persönlichen Gedanken und Anliegen der Muttergottes von Lourdes hinzuhalten. Besonders freute man sich auch darüber, dass der zuständige Seelsorger für die deutschsprachigen Pilger in Lourdes, Pfarrer Klaus Holzamer, drei Tage zum Walldürner Wallfahrtsort kam und immer wieder auch Erläuterungen und Hinweise zu den Ereignissen in Lourdes gab und für Fragen zur Verfügung stand.

Bei dem begleitenden Vortrag zum Thema „Besonderes Zeichen des Himmels – Lourdes eine Quelle des Glaubens“, referierte Achim Dörr vom Pastoralteam der Wallfahrtsleitung über die Geschichte von Lourdes und das Leben des vierzehnjährigen Mädchens Bernadette Soubirous. „Ihre Demut und Einfachheit, ihre Liebe und Friedfertigkeit zu den Menschen, kennzeichnen die Charakterzüge der Heiligen Bernadette“, so Dörr. Dies kam auch bei dem emotionalen Film über die Ereignisse in Lourdes im Jahre 1858 nachhaltig zum Ausdruck, der an einem Abend im Gemeindezentrum gezeigt wurde.

Pater Josef verwies in seiner Predigt, im Rahmen einer Andacht am Sonntagnachmittag, auf die besondere und aufopfernde Lebensweise der kleinen Bernadette Soubirous, deren größter Wunsch der Empfang der ersten Heiligen Kommunion war. Besonders das tägliche Rosenkranzgebet bestimmte dabei ihr Leben und das ihrer Familie.

Der Rosenkranz wurde an den Pilgertagen am Walldürner Gnadenort ebenso in den Mittelpunkt gestellt wie auch das Lourdes-Lied mit dem bekannten Refrain „Ave, ave, ave Maria“, dass bei den Pilgern diese für Lourdes besondere Atmosphäre entstehen ließ. Am Montagmorgen versammelten sich nochmals zahlreiche Besucher zur Verabschiedung des Reliquienschreins in der Wallfahrtsbasilika, bevor dann ein Transportteam vom Konradsblatt die nächste Station dieser Reliquien-Wallfahrt, nämlich zum Kloster Waghäusel, ansteuerte.

Hunderte von Pilger strömten zum Reliquienschrein der Heiligen Bernadette an den vier Tagen in die Walldürner Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut.

Reliquienschrein der Hl. Bernadette macht Station in der Wallfahrtsbasilika

Der Marien-Wallfahrtsort Lourdes am Rande der Pyrenäen in Frankreich wird seither von Millionen von Menschen aus der ganzen Welt aufgesucht. Im Besonderen von kranken Pilgern. Zugrunde liegen die Ereignisse vom 11. Februar 1858, als dem damals 14-jahrigen Mädchen Bernadette Soubirous, das aus ärmlichen Verhältnissen kam, die Muttergottes erschien und sich ihr als die „Unbefleckte Empfängnis“ zu erkennen gab. Ströme von Pilgern setzten daraufhin bis heute ein, nicht zuletzt auch nach der Anerkennung der Erscheinungen im Januar 1862.

Im Rahmen einer Reliquien-Wallfahrt in Deutschland durch die Erzbistümer Freiburg, Köln sowie dem Bistum Regensburg, macht der Reliquienschrein vom Freitag, 3. bis Montag, 6. November auch Station am Walldürner Gnadenort zum Heiligen Blut. „Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung und sind sehr dankbar darüber, dass wir an unserem Eucharistischen Wallfahrtsort diese Reliquie empfangen dürfen und verehren können“, so der Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv.

Das Pastoralteam und die Wallfahrtsleitung haben für diese Tage ein besonderes Gottesdienst- und Gebetsprogramm zusammengestellt. Es besteht somit mehrmals am Tag über eine längere Zeit die Möglichkeit vor dem Reliquienschrein zu verweilen und zu beten.

Gerade Lourdes bestätigt eine Vielzahl von inneren Heilungen, die medizinisch nicht zu erklären sind und werden daher offiziell als Wunder anerkannt. Eine Reliquienverehrung mag für Manche in der heutigen Zeit vielleicht eher wenig Beachtung hervorrufen, aber die Präsenz solcher Reliquien kann eine Hilfestellung auf dem eigenen Glaubensweg und im Gebetsleben auslösen. Es macht gerade am Beispiel der Heiligen Bernadette deutlich, dass sie sich innig mit dem Glauben und dem Evangelium identifizierte und daran in ihrem Leben festhielt. Vielleicht auch ein Anreiz sich mit ihrem Leben und das vieler anderer Heiliger einmal auseinanderzusetzen.

„Mit der Einbindung in unsere Gottesdienstordnung, den Rosenkranzgebeten, einer Andacht, stillen Gebetszeiten und einem speziellen Vortrag über die Ereignisse in Lourdes, wollen wir intensiv diese Tage begleiten und freuen uns über viele Pilger und Einheimische, die in unsere Wallfahrtsbasilika kommen und den Reliquienschrein aufsuchen“, unterstreicht das Vorbereitungsteam das ansprechende Programm. Darüber hinaus wird am Samstagabend im Pfarrsaal eine Filmdokumentation über die Heilige Bernadette Soubirous gezeigt werden. „Gerade auch der Bezug zu unserer eigenen Lourdes-Grotte, die nach dem Brand 2017 wieder vollständig renoviert wurde und immer gerne besucht wird, unterstreicht die Präsenz mit Blick auf die Geschehnisse in Lourdes“, fügt der Wallfahrtsleiter hinzu.

Während der Anwesenheit des Reliquienschreins werden auch eigens Wasser und Kerzen aus Lourdes sowie Informationen über die Hl. Bernadette zur Verfügung stehen. Die genauen Termine und Gebetszeiten befinden sich auf den Internetseiten unter www.wallfahrt-wallduern.de und www.se-wallduern.de sowie im aktuellen Pfarrblatt.

 

Das Bild zeigt den Reliquienschrein der Heiligen Bernadette. Angesichts der bevorstehenden Seligsprechung im Jahr 1925 wurden dem exhumierten Leichnam Bernadettes kleine Fragmente entnommen um eine Reliquienverehrung zu ermöglichen.

Reliquie der Hl. Bernadette Soubirous aus Lourdes in Walldürn

Im Rahmen einer Reliquien-Wallfahrt durch Deutschland, im Erzbistum Freiburg und Köln sowie dem Bistum Regensburg, macht die Reliquie der Hl. Bernadette Soubirous vom Freitag, 3. bis Montag, 6. November 2023 auch in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut Station. Heilige Messen, Rosenkranzgebete, Vortrag über die Ereignisse in Lourdes, Andachten und stilles Gebet bestimmen das Programm dieser vier Tage.

Freitag, 3. November

17.00 Uhr      Ankunft der Reliquie der Hl. Bernadette anschl. Gebet und Einführung

18.00 Uhr      Rosenkranz zur Unbefleckten Empfängnis

18.30 Uhr      Heilige Messe (Hubertusmesse der Kreisjägervereinigung) | Übertragung k-tv

 

Samstag, 4. November

09.30 Uhr      Rosenkranz zur Unbefleckten Empfängnis

10.00 Uhr      Tridentinische Messe, anschl. bis 12 Uhr stilles Gebet

15.00 Uhr      Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit

16.00 Uhr      Vortrag über die Ereignisse vom 11. Februar 1858 in Lourdes (Frankreich)

18.00 Uhr      Glorreicher Rosenkranz

18.30 Uhr      Heilige Messe

19.30 Uhr      Film-Dokumentation über die Hl. Bernadette Soubirous im Pfarrsaal

 

Sonntag, 5. November

07.30 Uhr      Rosenkranz zur Unbefleckten Empfängnis

08.00 Uhr      Heilige Messe

09.30 Uhr      Hochamt für die Pfarrgemeinde und Pilger, anschl. bis 12 Uhr stilles Gebet

15.00 Uhr      Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit

15.30 Uhr      Feierliche Marien-Andacht zu Ehren der Hl. Bernadette

17.00 Uhr      Glorreicher Rosenkranz, anschl. bis 18 Uhr stilles Gebet

Montag, 6. November

07.30 Uhr      Rosenkranz zur Unbefleckten Empfängnis

08.00 Uhr      Heilige Messe anschl. bis 10 Uhr stilles Gebet und Verabschiedung der Reliquie der Hl. Bernadette

 

       

 

Franziskuskapelle ein Ort der Stille und des Gebets

Eucharistische Anbetung erweitert – Franziskusfest mit der Gemeinde feiern

Im ersten Obergeschoss des Katholischen Gemeindezentrums befindet sich die Franziskuskapelle, die im Jahr 2011 im Zuge der Generalsanierung von Pfarrhaus und -heim eingerichtet wurde und vor allem auch als Gebetsraum für die Patres des Franziskanerkonvents dient. Während der vierwöchigen Hauptwallfahrtszeit suchen besonders gerne die Pilger diesen Ort auf um hier in Stille vor dem ausgesetzten Allerheiligsten zu beten.

Das Pastoralteam der Wallfahrt und der Seelsorgeeinheit Walldürn haben nun beschlossen ab Oktober die Eucharistischen Anbetungszeiten jeweils am ersten und zukünftig auch am dritten Donnerstag dort zu halten. Im Anschluss an die Heilige Messe in der Wallfahrtsbasilika beginnt die Zeit der Anbetung in der Franziskuskapelle bis 17.45 Uhr. Neu ist auch die Möglichkeit mit den Mitbrüdern des Konvents das Mittagsgebet um 13 Uhr und die Vesper um 17.30 Uhr gemeinsam mitzubeten. Im Anschluss daran erfolgt der Eucharistische Abschlusssegen. „Wir sind sehr dankbar darüber, dass sich so viele Gemeindemitglieder aus nah und fern bereit erklärt haben stundenweise Dienst zu tun und damit diese stillen Gebetszeiten an diesen beiden Donnerstagen im Monat zu ermöglichen. Es ist auch für uns eine Bereicherung gemeinsam mit den Anwesenden das Mittagsgebet und die Vesper zu beten“, freut sich der Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv. Die Kapelle kann für Menschen mit eingeschränkter Mobilität auch bequem über einen Aufzug erreicht werden.

Seit der Übernahme der Wallfahrt durch die Franziskaner-Minoriten der Danziger Provinz im Jahre 2008 ist auch das Angebot der Eucharistischen Anbetung am Gnadenort weiterentwickelt worden, was den Patres immer auch sehr am Herzen lag. „Denn: Es ist eine Ehre und gleichsam auch eine Verpflichtung die Eucharistie an diesem größten Eucharistischen Wallfahrtsort Deutschlands zu bewahren und zu feiern“, so die Verantwortlichen des Pastoralteams.

Darüber hinaus sind für die Minderbrüder besonders auch die Tage vor dem Franziskusfest Anfang Oktober ein Höhepunkt innerhalb ihrer Ordensgemeinschaft, den sie gerne mit vielen Menschen aus der Seelsorgeeinheit und der Umgebung feiern möchten. Mit einer Franziskus-Novene stimmt sich die Gemeinde auf die Transitus-Feier vom Heimgang des Heiligen Franziskus am 3. Oktober ein, bevor dann am darauffolgenden Tag das Hochfest des Ordensvaters gefeiert wird. Die genauen Gottesdienstzeiten und weitere Informationen zum Ordensfest stehen im Pfarrblatt und auch im Internet unter www.se-wallduern.de.

Motorradwallfahrt am Pfingstsamstag in Walldürn

Am Vormittag des Pfingstsamstags, 27. Mai brummen kleinere und größere Maschinen durch die Wallfahrtsstadt. Ziel ist zunächst der Schlossplatz, bevor sich die Motorradpilger dann in Richtung Wallfahrtsbasilika aufmachen. Die Motorrad-Wallfahrt zum Heiligen Blut nach Walldürn hat sich, trotz Corona-Unterbrechungen, längst zu einem festen Termin in der Reihe der besonderen Wallfahrtstage etabliert.

Das Programm der Motorrad-Wallfahrt beginnt bereits ab 11.30 Uhr beim gemeinsamen Mittagessen sowie bei Kaffee und Kuchen im Pfarrsaal des katholischen Gemeindezentrums in der Burgstraße. Viele Teilnehmer sehen sich dabei oft einmal im Jahr hier am größten eucharistischen Wallfahrtsort und nutzen diese Gelegenheit sich auszutauschen und alte Freundschaften zu vertiefen oder neue Bekanntschaften zu knüpfen.

Um 14 Uhr beginnt dann mit dem Gottesdienst, bei gutem Wetter immer auf dem Wallfahrtsplatz, der Höhepunkt des Treffens, der von der Musikgruppe „Young Musicians“ unter der Leitung von Jürgen Miko mit entsprechenden Liedern gestaltet wird. Auch wird dabei in ganz besonderer Weise den verstorbenen Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden gedacht, die im vergangenen Jahr im Straßenverkehr ihr Leben verloren haben.

Das Leitwort „Ich will Euch eine Zukunft und Hoffnung geben“ steht über dem diesjährigen Wallfahrtsjahr und Pater Josef Bregula OFM Conv wird bei diesem Treffen sicher darauf eingehen. Auch der Blutschrein wird an diesem Tag geöffnet sein und lädt zum stillen Gebet ein.

Im Anschluss an die Eucharistiefeier findet dann die Segnung der Motorräder sowie der Fahrerinnen und Fahrer vor der Schlosskulisse auf dem Schlossplatz statt, bevor die Motorradfreunde wieder gestärkt in ihre Heimat zurückfahren.

Lobpreisabend „Stay and Pray“ im Advent – K-TV überträgt Christmette aus der Basilika

In der Adventszeit wird es wieder den Lobpreisabend „Stay and Pray“ geben. Diese eucharistische Abendandacht wird am kommenden Freitag, 9. Dezember um 19.30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut stattfinden. Dazu wird es Impulse zur Adventszeit und zum Thema „Licht“ geben. Auch die Schriftlesung, Meditationstexte sowie die neuen geistlichen Lieder sind darauf abgestimmt. In der abgedunkelten Wallfahrtsbasilika werden viele Kerzen brennen und somit eine besondere Atmosphäre an diesem Abend schaffen. Gerne können auch eigene Kerzen mitgebracht werden. Bereits vor dieser Abendandacht wird zur Einstimmung um 18 Uhr der Rosenkranz gebetet und um 18.30 Uhr die Heilige Messe gefeiert. Während des Lobpreisabends besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit einem Priester oder zum Empfang des Beichtsakraments.

In der Adventszeit überträgt der Katholische Fernsehsender K-TV die Abendmesse am Freitag, 16. Dezember um 18.30 Uhr und auch am Heiligen Abend, 24. Dezember, wird die Christmette um 18 Uhr ebenfalls live aus der Wallfahrtsbasilika durch K-TV und im Livestream des YouTube-Kanals der Seelsorgeeinheit Walldürn vom Online-Team übertragen. Aktuelle Informationen zu allen Angeboten im Advent gibt es auch im Pfarrblatt und auf den Internetseiten unter www.wallfahrt-wallduern.de oder www.se-wallduern.de.

Anbetung und Beichte in der Basilika

Am Donnerstag, 1. Dezember bietet die Seelsorgeeinheit Walldürn wieder die ganztägige eucharistische Anbetung in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut an. Nach der Heiligen Messe um 8 Uhr beginnt die stille Gebetszeit vor dem Allerheiligsten und dauert bis 18.30 Uhr. Um 17.45 Uhr wird gemeinsam der Rosenkranz gebetet und im Anschluss daran der sakramentale Segen erteilt. Danach beginnt um 18.30 Uhr die Eucharistiefeier.

Als erweitertes Angebot besteht an diesem Tag in der Basilika auch Beichtgelegenheit von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr. Um 15 Uhr wird in der Gemeinschaft der Anwesenden zusätzlich der Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet. Dieser Tag steht besonders unter dem Anliegen um geistliche Berufungen. Zudem wird auch das Gebetsanliegen von Papst Franziskus miteinbezogen. Im Dezember betet der Papst, dass Non‐Profit‐Organisationen im Bemühen um menschliche Entwicklung, Menschen finden, denen das Gemeinwohl ein Anliegen ist und die unermüdlich auf der Suche nach internationaler Zusammenarbeit sind.

 

 

K-TV installierte neue Kameras in der Wallfahrtsbasilika

Ein Technikerteam von K-TV tauschte die Übertragungskameras aus und optimierte die Tonqualität für die Live-Übertragungen

Ein Technikerteam des katholischen Fernsehsenders K-TV hat in der Wallfahrtsbasilika neue Übertragungskameras installiert. Diese sind gegenüber den Vorgängermodellen flexibler und bringen eine bessere Übertragungsqualität. Gleichzeitig wurde auch die Tontechnik optimiert. K-TV überträgt bereits seit 2019 mit fest installierten Kameras aus der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut. Drei Jahre zuvor waren bereits mobile Kamerateams vor Ort im Einsatz um aus Walldürn zu berichten. Vor allem in der Hauptwallfahrtszeit und seit einem Jahr auch mindestens zwei bis dreimal im Monat erfolgen Live-Übertragungen der Eucharistiefeiern und Andachten aus der Basilika „Minor“. „Dies hat den Bekanntheitsgrad der Wallfahrt in Walldürn deutlich gesteigert“, betont auch die Wallfahrtsleitung. Die nächste Übertragung findet am Freitag, 4. November um 18.30 Uhr statt.

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