[Video] Abschluss der Hauptwallfahrtszeit 2021

Wallfahrtsleiter Pater Josef bei der Schließung des Blutschreins 2021

Am Sonntag (27.06.2021) wurde durch den Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFM Conv, während des Abschlussgottesdienstes, der Blutschein feierlich geschlossen. Mit der Schließung endete auch die diesjährige und corona-bedingt reduzierte Hauptwallfahrtszeit. In den vergangenen 4-Wochen wurden zahlreiche Andachten, Hoch- und Pontifikalämtern und sowie die Eucharistische Anbetung “Stay & Pray” gefeiert.

[Video] Feierliche Schließung des Blutschreins

Schließung des Blutschrein – Hautpwallfahrtszeit 2021 – YouTube

Weiterhin: Wallfahrtssaison 2021

Noch bis zum Oktober 2021 finden an unterschiedlichen Wochenenden Pilgertage und Gottesdienste im Zeichen der Wallfahrtssaison und des diesjährigen Wallfahrtsleitworts “Fürchte dich nicht, ich bin bei dir” statt. Gottesdiensttermine und weitere Informationen finden Sie unter www.wallfahrt-wallduern.de oder in der Wallfahrtsapp.

 

 

[Online] Impressionen der Hauptwallfahrtszeit 2021

Blutaltar bei der Wallfahrtsbasilika

Die erste Woche der diesjährigen Hauptwallfahrtszeit neigt sich mit dem morgigen 2.Wallfahrtssonntag dem Ende zu. Auch im diesen Jahr finden sich auf unseren digitalen Kanälen Facebook und Instagram Impressionen und Eindrücke der Hochfeste und Wallfahrtssonntage.

Impressionen der vergangenen Wallfahrtstage der Hauptwallfahrtszeit 2021:

Bis heute sind folgende Impressionen online:

 

-Stand 05.06.2021-

Facebook und Instagram

zur Facebookseite der Wallfahrt zum Hl.Blut, Walldürn

zur Instagramseite der Wallfahrt zum Hl.Blut, Walldürn

Leitwort ist Zuspruch und Einladung

Stadtpfarrer Pater Josef vor dem Blutaltar bei der Eröffnung Wallfahrtssaison

Einen besonderen Gottesdienst gab es in der Basilika: Dort wurde am Sonntag eine Wallfahrtssaison eröffnet, erstmals in der langen Geschichte der Wallfahrt zum Heiligen Blut.

Es war ein ungewohntes Bild: Die Bänke in dem Gotteshaus waren nur dünn besetzt, am Eingang musste man sich in eine Liste eintragen, in der Kirche galten Maskenpflicht und die Abstandsregeln; ein Wallfahrtsgottesdienst in Coronazeiten ist schon etwas Außergewöhnliches!

Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula, OFM conv., sagte, an diesem Sonntag, der auch Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit ist, eröffne man erstmals in der Geschichte der Wallfahrt zum Heiligen Blut eine Wallfahrtssaison, die bis zum 17. Oktober andauern wird. „In diese Zeit ist auch unsere Hauptwallfahrtszeit vom 29. Mai bis 27. Juni integriert.“ Dazu begrüße er alle Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit sowie alle Pilger aus nah und fern hier in der Basilika. Der Gottesdienst wurde auch über K-TV und den Livestream übertragen.

Stadtpfarrer Pater Josef vor dem Blutaltar bei der Eröffnung Wallfahrtssaison

Der Gottesdienst wurde kirchenmusikalisch von Organist Sven Geier und den Sängern und Instrumentalisten Katrin Agbowo, Anja Rusnak, Christopher Henk, Bastian Hess und Simon Schmeiser umrahmt.

 

„Im Glauben stärken lassen“

Das Leitwort für das Wallfahrtsjahr 2021 lautet: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit Dir“ und ist aus dem Buch Jesaja entnommen. „Ein Zuspruch und eine Einladung, die wir gerade in diesen herausfordernden Zeiten der Corona-Pandemie mit all den Auswirkungen mehr als gebrauchen können“, sagte der Stadtpfarrer weiter. „Auch wir sind in dieser Stunde eingeladen, Jesus zu begegnen: im Wort der Schrift, in Brot und Wein, in der versammelten Gemeinde. Lassen wir uns von ihm im Glauben stärken.“

Wie einfach wäre es, ohne Zweifel glauben zu können. Wie einfach wäre es, jede Stunde unseres Alltags im Bewusstsein zu leben, dass der Tod und die Auferstehung Jesu für uns das Heil bedeuten. Glaubenszweifel und Stunden des Haderns gab es schon zu Beginn der Kirche, das Beispiel des Apostels Thomas führe das an diesem Sonntag vor Augen. Nach den Lesungen aus der Apostelgeschichte und dem 1. Johannesbrief und der Verkündung des Heiligen Evangeliums nach Johannes ging Pater in seiner Predigt auf eben jenen Apostel ein.

„Als Jugendlicher habe ich mir das oft gewünscht: Wie Thomas Jesus gegenüberzutreten und das zu sehen, zu fühlen, was der Verstand kaum einsehen mag: Jesus lebt!“ Er habe sich damals gut mit diesem Skeptiker identifizieren können. Sein Verstand wollte damals auch ausschließlich Tatsachen und Beweise. Hieb- und stichfest musste alles sein, sonst hätte er es nicht geglaubt.

„Heute weiß ich, dass ich damals unter ,glauben’ etwas verstanden habe, was man anders bezeichnen müsste: Glauben als ,fürwahr-halten’. Heute weiß ich, dass Glauben etwas Anderes meint, nämlich die Hinwendung zu Jesus, die Freundschaft mit ihm, eine vertrauensvolle Beziehung. Thomas musste genau das Gleiche lernen, und deshalb ist er uns heutigen Menschen in vielem so ähnlich.“
Er sei einer, der nicht dabei ist, als Jesus den anderen Jüngern zum ersten Mal erscheint. Er sei einer, der auf das Glaubenszeugnis anderer angewiesen ist, und er ist skeptisch, ob er ihnen trauen kann. Er sei einer, der Beweise sucht und der einsehen muss, dass Beweise ihm nicht helfen, zu glauben.

Sein Verstand wehrt sich gegen das Unvorstellbare. „Jesus ist auferstanden! Jesus lebt – wir haben ihn gesehen!“ sagen die Jünger. Die Antwort des Thomas sei die eines nüchternen Tatsachenmenschen: „Wenn ich das nicht mit eigenen Augen sehe, wenn ich das nicht mit meinen Händen begreifen kann, glaube ich das nicht“.

Antwort macht neugierig

„Seine Antwort macht neugierig, wie die Geschichte weitergeht. Bekommt er seine Chance?“, so der Stadtpfarrer weiter. Eine Woche später sei es soweit gewesen. Alle sind beisammen, Thomas mit dabei – und Jesus kommt. Er weiß schon, was Thomas will, und fordert ihn von sich aus auf: „Schau her, greif zu!“ Doch nun komme das Erstaunliche in dieser Geschichte: Thomas tut es nicht. Er versucht nicht mehr, ein Wunder zu begreifen, das er letztendlich doch nicht verstehen kann. Dafür begreift er etwas ganz Anderes: „An Jesus zu glauben hat nichts mit forschen, sehen, betasten zu tun. An Jesus zu glauben heißt begreifen, dass er mein Herr und mein Gott ist und ich sein Freund bin.“
Das habe Thomas in diesem Augenblick erfahren, und diese Erfahrung trage sein weiteres Leben, nichts sonst. Deswegen berührt er Jesus nicht, sondern bekennt ihm seinen Glauben, seine Freundschaft, seine Treue, so Pater Josef.

Quelle: Marcel Ditrich, Walldürn

Jesus nimmt sein Bekenntnis an, auch wenn er ihn ein bisschen tadelt: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. „Damit meint er uns“ sagte der Stadtpfarrer. Gerade hier an diesem Gnadenort zum kostbaren Blut in Walldürn, habe Jesus Christus vor 691 Jahren ein sichtbares Zeichen seiner Gegenwart bei der Feier der heiligen Eucharistie geschenkt.
Als im Jahr 1330 der Priester Heinrich Otto aus Unachtsamkeit den konsekrierten Kelch nach der Wandlung umgestoßen hat und er das Bild des Gekreuzigten, umgeben von elf Abbildungen, die das Haupt Christi mit Dornen umwunden zeigten, sah, war er sicherlich irritiert und verstört.
Deswegen habe er das Korporale vor lauter Angst zunächst versteckt. Erst viel später, kurz vor seinem Tod, hat er darüber berichtet.
„Ein Wunder, das wir heute nicht mehr mit bloßen Augen sehen und erkennen können. Aber es ist noch heute ein Ereignis, ein Zeichen für uns Menschen, das fortwirkt, das uns berührt und das uns Kraft gibt, wenn wir im Glauben an Jesus Christus verwurzelt bleiben. Es ist für uns heute präsent, weil es uns unsere Vorfahren überliefert und bezeugt haben. Die Feier der Eucharistie ist die Quelle und der Höhepunkt unseres kirchlichen Lebens und dies wird besonders an dieser Gnadenstätte zum Kostbaren Blut in Walldürn immer wieder deutlich.“
Auch wir könnten den Herrn nicht leibhaftig sehen – doch wir können seine Gegenwart in unserem Leben spüren. Auch wir seien auf das Glaubenszeugnis anderer Menschen angewiesen, wenn wir manchmal selbst nichts von Jesus sehen und spüren können. Dann ist es wichtig, dass andere uns bezeugen: „Wir haben den Herrn gesehen! Er war da, als ich Trost suchte. Er war da, als ich vor einer schwierigen Entscheidung stand und nicht aus noch ein wusste. Er war da, als ich keine Hoffnung mehr hatte. Er hat mir einen Menschen geschickt, der mir weitergeholfen hat“.

Glaubenszeugnisse

Mit solchen kleinen Glaubenszeugnissen könne man genau dasselbe tun wie der Evangelist Johannes, der uns die Geschichte von Thomas erzählt hat: Andere zum Glauben bringen, die nicht dabei waren, die diese Erfahrung nicht oder noch nicht gemacht haben.
Denn deshalb, sagt Johannes, erzähle ich euch das ja, „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen“.
Der Stadtpfarrer dankte am Ende allen, die den Gottesdienst mitgefeiert haben und zu seinem Gelingen beigetragen haben. Darunter dem Wallfahrtsausschuss für die Planung und Vorbereitung dieses Gottesdienstes, wie auch der gesamten diesjährigen Wallfahrtszeit unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie. Weiter den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Ordnerdienst, die sich schon seit vielen Monaten freiwillig engagieren bei der Zutrittskontrolle, der Registrierung der Gottesdienstteilnehmer und der Desinfektion der Kirche.

Andacht am Nachmittag

Am Nachmittag fand um 15 Uhr die Andacht zur göttlichen Barmherzigkeit mit eucharistischer Anbetung statt.

 

Bericht Ralf Marker (c) Fränkische Nachrichten

Erste Pilgergruppen sagen ihre Prozessionen ab

Organisatoren aus Köln und Taunus streichen Wallfahrten zum heiligen Blut aufgrund der Pandemie – Gläubige aus Fulda und Eichsfeld pilgern in Kleingruppen

Walldürn. (jam) “Wir können in der Woche nach Pfingsten keine Wallfahrt mit den uns auferlegten Veranstalterpflichten in der gewohnten Form durchführen”, teilen Diedrich Frielinghaus und Stefan Beßlich mit. Die beiden Organisatoren der Kölner Fußwallfahrt sehen sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der Lage, die unterschiedlichen Regelungen von fünf unterschiedlichen Bundesländern und dazu noch mögliche Anpassungen der Corona-Schutzverordnungen umzusetzen. Deshalb haben sie – schweren Herzens und bereits zum zweiten Mal in Folge – die Fußwallfahrt von Köln nach Walldürn gestrichen. Ebenso steht bereits fest, dass die Taunusprozession aus Südhessen ausfällt. Dies bestätigte Pilgerführer Reinhold Hofmann der RNZ. Verhalten optimistisch zeigen sich dagegen die Verantwortlichen der Fulda-Eichsfeld-Fußwallfahrt.

“Alles umzusetzen, wird uns vollkommen unmöglich sein”

Doch auch in Köln plant man trotz der Absage der Pilgerfahrt bereits für die Zeit um Pfingsten. “Unsere Wallfahrtswoche werden wir – wie im vergangenen Jahr – in digitaler Form gestalten und so mit Euch im Gebet verbunden sein”, teilen der erste Brudermeister Stefan Beßlich aus Porz-Urbach und Diedrich Frielinghaus aus Porz, beide Mitglied im Vorstand der “Bruderschaft vom kostbaren Blute Jesu Christi”, mit. Welche Alternativen sich im weiteren Verlauf des Jahres auftun, hänge von der Entwicklung der nächsten Monate ab, sind sie sich einig. Die Kölner Wallfahrtsleitung will die Situation in den kommenden Wochen aufmerksam beobachten und Ende Februar über das weitere Vorgehen beraten.

Die Verantwortlichen aus Köln sagen die Fußwallfahrt damit bereits ab, bevor der Walldürner Wallfahrtausschuss abschließend verkündet hat, wie genau die Hauptwallfahrtszeit vom 30. Mai bis 27. Juni vonstatten gehen soll. Warum sie einer Entscheidung aus der Wallfahrtsstadt vorgreifen, erklären Beßlich und Frielinghaus detailliert: Sie gehen davon aus, dass bis zum Start der Wallfahrt rund um Pfingsten nur ein Teil der Bevölkerung geimpft sein werde. “Das hat zur Folge, dass wir auf unserem Wallfahrtsweg die Corona-Schutzverordnungen von fünf Bundesländern beachten und gegebenenfalls individuell umsetzen müssen.” Betroffen davon wären nicht nur das Pilgern selbst, sondern auch die Gottesdienste unterwegs, die gemeinsamen Mahlzeiten, die Bustransfers, der Transport mit Begleitbussen, die Getränkeausgabe und der Sanitätsdienst.

“Hinzu kommt eine mögliche Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie die daraus notwendige Entscheidung, wer an welchem Tag mitpilgern dürfte und wer nicht”, erklären Frielinghaus und Beßlich. Selbst wenn sich diese Auswahl täglich ohne Unmut unter den Teilnehmern treffen ließe, stellt der Grenzübertritt von einem Bundesland zum anderen die Wallfahrtsleiter vor ein neues Problem: “Es ist nicht auszuschließen, dass die maximale Pilgeranzahl von Bundesland zu Bundesland und damit auch während eines Wallfahrtstags variiert.”

Aktuell geht die Kölner Wallfahrtsleitung davon aus, dass die Regierungen ohnehin erst nach Ostern mögliche Planungsvorgaben für eine Wallfahrt rund um Pfingsten vorlegen. Das ist zum einen sehr spät, um alle Auflagen in der aufwendigen Planung für die rund 270 Kilometer lange Fußwallfahrt zu berücksichtigen, zum anderen sind diese Regelungen vermutlich nicht in Stein gemeißelt: “Wie verlässlich diese Corona-Schutzverordnung sieben Wochen vor Pfingsten dann sein wird, ist auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der verschiedenen Virusmutationen nicht absehbar”, erklären Beßlich und Frielinghaus. Ihr Fazit: “Dies alles in den Planungen ab Ostern zu berücksichtigen und dann innerhalb der Wallfahrtswoche umzusetzen und durchzusetzen, wird uns als Wallfahrtsleitung vollkommen unmöglich sein.”

Damit ist nach 2020 die erst zweite Absage der Köln-Wallfahrt in ihrer langen Geschichte besiegelt. Seit 1648 machen sich Menschen aus dem Raum Köln und insbesondere aus Porz-Urbach auf den langen Weg nach Walldürn. Ihre siebentägige Pilgerreise starten sie für gewöhnlich zur Pfingstzeit. Die Route führt sie aus der Kölner Bucht über die Höhen des Westerwalds nach Limburg an der Lahn, weiter durch den Goldenen Grund und über den Taunus an den bayerischen Untermain und von dort auf alten Pilgerwegen nach Walldürn. Tägliche Gottesdienste, Andachten und Phasen der Stille während des Laufens sollen den Teilnehmern dabei eigentlich einen Ausgleich und Abstand zum oftmals hektischen Alltagsleben ermöglichen. Mit etwa 650 bis 700 Teilnehmern galt die Kölner Fußwallfahrt zuletzt als zweitgrößte Pilgergruppe, die das “kostbare Blut” in Walldürn verehrt.

“750 Menschen können einfach nicht in dieser Masse wallen”

Etwas größer ist nur noch die Fußwallfahrt aus Fulda und Eichsfeld. Diese soll nach aktuellem Stand stattfinden – wenn auch in abgewandelter Form. “Unser Einkehrtag Ende Februar fällt zwar aus, aber für unsere Wallfahrt planen wir noch”, erklärt Winfried Möller, der Sprecher der Fuldaer Wallfahrtsleitung. Man wolle einer möglichen generellen Absage der Walldürner Wallfahrt nicht vorgreifen. Man warte gespannt, welche Angebote der Walldürner Wallfahrtsausschuss für die Hauptwallfahrtszeit vorsieht. Obwohl diese Entscheidung noch aussteht, haben Möller und seine Kollegen in der Wallfahrtsleitung bereits erste Konsequenzen für die Fulda-Wallfahrt gezogen: Sie beabsichtigen, sich in Kleingruppen mit zehn bis 40 Pilgern auf den Weg zu machen. Denn: “750 bis 800 Menschen können einfach nicht in dieser Masse wallen”, erklärt Möller. Um zum Blutaltar in Walldürn zu gelangen, müssen die Pilger aus Fulda und Eichsfeld mindestens drei Bundesländer durchqueren.

Auf ihrem Weg in die Wallfahrtsstadt, für den manche Prozessionsteilnehmer bis zu zehn Tage benötigen, sind die Teilnehmer darüber hinaus auf die Gastfreundlichkeit entlang der Route angewiesen. “Wir können aber nicht voraussetzen, dass die Unterbringung bei den oft älteren Gastgebern während einer Pandemie genauso funktioniert wie noch vor 2020”, warnt Winfried Möller. Damit während der mehrtägigen Wallfahrt niemand unvermittelt ohne Schlafplatz dasteht, gilt diesmal: “Wer mitlaufen möchte, muss wissen, wo er übernachten kann.”

 

(c) RNZ.de Janek Mayer  Link zum Artikel : https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-wallduern-erste-pilgergruppen-sagen-ihre-prozessionen-ab-_arid,620656.html

Stay & Pray – bleiben und beten

Stay and Pray 2017 Banner

Thema des nächsten Stay & Pray:

Monstranz auf dem Hochaltar in der Walldürner Wallfahrtsbasilika St.Georg während eines Stay & Pray

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

 

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

Das oben genannte Thema war auch das Motto beim Weltjugendtag 2005 in Köln mit Papst Benedikt VXI. und daraus ist dann auch die Initiative Nightfever, sowie weitere Formen modern gestalteter Eucharistischer Anbetungen entstanden.

Nächster Termin: 05.02.2021

Am Freitag den 05.02.2021 findet die nächste eucheristische Anbetung in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt. In Anbetracht der aktuellen Corona-Situation, wird die Eucharistische Abendandacht “Stay&Pray” in verkürzter Form stattfinden.

 

Direkt nach dem Schlussgebet der Hl. Messe wird das Allerheiligste ausgesetzt. Es folgen Gebete und Lieder sowie der sakramentale Schlusssegen.
Ende bereits gegen ca. 19.30 Uhr.

 

Weiterhin kann in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn nur ein beschränktes Platzangebot geboten werden. Unter anderem besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2- oder OP- Masken) und das Hinterlegen der Kontaktdaten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

 

Termine 2021

Was ist Stay & Pray ?

Das spirituelle Angebot “Stay & Pray” ging aus der Idee des Weltjugendtages in Köln im Jahr 2005 hervor. Am eucharistischen Wallfahrtsort Walldürn finden die “Stay & Pray – bleiben und beten” -Anbetungen immer in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt.

Einen besseren Einblick über den Ablauf der Stay & Pray-Anbetungen bieten die beiden Termine,  welche aufgrund der Corona-Pandemie live über YouTube übertragen wurden.

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 24.04.2020

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 04.07.2020

 

Weitere Informationen:

Themenseite “Stay & Pray” – se-wallduern.de

 

Aufruf zur Gebetswoche im Januar 2021

Aufruf zur Gebetswoche für die Einheit der Christen
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland initiiert vom 18. bis 25. Januar die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Texte dafür wurden von der monastischen Kommunität von Grandchamp aus der Schweiz vorbereitet. Das gewählte Thema lautet: „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ und ist aus dem Johannes-Evangelium (Joh 15,1-17) entnommen. Es geht zurück auf die Berufung der Gemeinschaft von Grandchamp zu Gebet, Versöhnung und Einheit in der Kirche und der Menschheitsfamilie. Mittelpunkt bildet dabei ein Leben im Einklang mit sich selbst, mit der Gemeinschaft, in die jede und jeder Einzelne gestellt ist und ein Leben mit Gott. Dies ist damit der bleibende Auftrag, an den die Texte der diesjährigen Gebetswoche erinnern möchten. Für die acht Tage dieser Gebetswoche, für die Einheit der Christen, gibt es täglich biblische Meditationen aus dem Johannes-Evangelium und Gebete als Impuls und zur Reflexion. Im täglichen Fürbittgebet der Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit Walldürn wird in diesem Zeitraum besonders an diese Gebetswoche erinnert. Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage unter: www.oekumene-ack.de

Bild von congerdesign auf Pixabay

 

Ministranten Walldürn spenden für die Sternsingeraktion

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Herzenssache: Ministranten St. Georg Walldürn spenden 200 Euro für die Sternsinger-Aktion – Große Akzeptanz in der Bevölkerung

„Normalerweise wären wir wieder mit rund 30 Jungen und Mädchen aus unserer Ministrantenschar und weiteren Freiwilligen zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus gezogen und hätten den Dreikönigssegen zu den Familien gebracht“, so Pfarrgemeinderatsmitglied und Gruppenleiter der Walldürner Ministranten Timo Metz. Dieses Jahr verlief die Sternsinger-Aktion aus bekannten Gründen komplett anders. Dennoch sind die Ministranten ganz fest mit dieser Aktion verwurzelt und bereiten sich dazu auch schon sehr frühzeitig im Jahr darauf vor. „Wenn wir uns schon nicht wie gewohnt für die gute Sache einsetzen können, dann wollen wir uns wenigstens solidarisch zeigen und dem Spendenzweck etwas zukommen lassen“, so die einhellige Meinung aller Gruppenleiter. Mit einem Betrag von 200 Euro aus der Ministrantenkasse unterstützen sie damit die 63. Sternsinger-Aktion, die unter dem Motto steht: “Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit”. Damit wird insbesondere Kindern eine Hilfe zugedacht, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen können.

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Ein erstes Fazit zeigt bereits, dass die Sternsinger-Aktion in dieser geänderter Form von den Walldürner Bürgern sehr gut angenommen und unterstützt wird. „Eine wahre Solidaritätswelle ist zu beobachten“, so Gemeindeassistent Adrian Ambiel, der zusammen mit der stellvertretenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Andrea Hemberger und der Pfarrsekretärin Sonja Heusler-Enders die Maßnahmen kurzfristig vorbereitet und umgesetzt hatten. „Regelmäßig werden die Geschäfte mit Nachschub in Form von Spendentütchen und Segensaufkleber für die Türen versorgt. Auch die bereitgestellten Spendendosen wurden schon öfters ausgetauscht“, so das Vorbereitungsteam. Und: Für die Walldürner Ministranten ist es eine Herzenssache mit ihrer Spende zu helfen und so doch noch einen Beitrag leisten zu können. „Gleichzeitig soll es auch andere motivieren für die Sternsinger-Aktion etwas beizusteuern“, so Metz abschließend.

Das kontaktlose Spenden geht über die bereitgestellten Spendendosen, die Bankverbindung oder die Spendentütchen, die beim Pfarrbüro im Briefkasten abgegeben werden können. In verschiedenen Geschäften der Innenstadt liegen die Informationen zur Aktion aus und können mitgenommen werden.

 

Hier die Standorte im Überblick: Kolpingheim, REWE-Markt, Volksbank, Sparkasse, Metzgerei Müller, Metzgerei Kaufmann, Backerei Günther, Bäckerei Leiblein, Bäckerei Müssig und Getränke Löhr. Diese Sternsinger-Aktion läuft noch bis zum 2. Februar.

Präsenzgottesdienste wieder möglich

Präsenzgottesdienste ab Montag 11.01 wieder möglich

Nach Rücksprache und Abstimmung auf Dekanatsebene und nach interner Kommunikation im Pfarrgemeinderat hat sich die Seelsorgeeinheit Walldürn dafür entschieden, dass ab kommenden Montag, 11. Januar die Präsenzgottesdienste wieder aufgenommen werden.

Ausgenommen davon sind die Gottesdienste in Walldürn in der St. Marienkirche und in St. Valentin in der Höhengemeinde Hornbach aufgrund fehlender Ordnungskräfte.

Aussetzung der Gottesdienste jederzeit möglich

Sollte der Inzidenz-Wert wieder über eine kritische Marke ansteigen, werden die Gottesdienste wieder ausgesetzt. Es wird daher auch empfohlen die Nachrichtenlage auf der Homepage unter www.se-wallduern.de und www.wallfahrt-wallduern.de sowie in den sozialen Medien der Seelsorgeeinheit und der Wallfahrt zum Heiligen Blut zu beachten.

Weiterhin gelten die bereits bekannten und bestehenden Sicherheits- und Hygienevorgaben. Dem Ordnerdienst ist Folge zu leisten.

Am kommenden Sonntag, 10. Januar wird die Eucharistiefeier um 9.30 Uhr im Fernsehen auf K-TV und auf dem YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit Walldürn live übertragen.

Festtag der Hl.Drei Könige – Segnung der Wunschsterne

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt”, so lautet die Stelle im Matthäus-Evangelium am Hochfest der Erscheinung des Herrn. Die Eucharistiefeier wurde am vergangenen Mittwoch (06.01.2021) wieder als Livestream durch das Online-Team der Seelsorgeeinheit Walldürn übertragen. Bislang wurde das YouTube-Video über 1.700 Mal aufgerufen und über 200 Mitchristen haben direkt an der Übertragung teilgenommen. Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. machte in seiner Predigt unter anderem deutlich, dass es bei allen guten Wünschen die wir geben vor allem auch auf den ersten Schritt ankommt. Gesundheits- und Friedenswünsche setzten Begleitung und Betreuung kranker Menschen sowie die Vergebung beim Mitmenschen voraus.

Über 300 “Wunsch-Sterne” aus der gesamten Seelsorgeeinheit wurden gesegnet

Auch die über 300 gebastelten „Wunsch-Sterne“, zusammengetragen aus der gesamten Seelsorgeeinheit und die im Rahmen dieser Eucharistiefeier gesegnet wurden, tragen die Botschaft von Friede, Gesundheit, Miteinander und Zusammensein. Diese, von vielen Kindern gefertigten Sterne, werden nun in die Walldürner Pflegeeinrichtungen weitergeleitet. Auch in der Wallfahrtsbasilika können diese „Wunsch-Sterne“, die an den Stufen zum Hochaltar bereit liegen, noch mitgenommen und weiter verschenkt werden.

Die Hl.Drei Könige mit Irenäus Wojtko OFM Conv.

Die Aufnahme zeigt die Heiligen Drei Könige, dargestellt von Moritz Hajek, Gemeindeassistent Adrian Ambiel und Timo Metz, zusammen mit Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. (v.l.) bei den „Wunsch-Sternen”

 

Gottesdienst am Festtag der Hl.Drei König auf YouTube online

Fest der Heiligen Drei Könige – Seelsorgeeinheit Walldürn – YouTube

 

 

Friedenslicht aus Betlehem für Zuhause

Tisch mit dem Friedenslicht in der Wallfahrtsbasilika

Kurz vor Weihnachten kam das Friedenslicht aus Betlehem auch wieder in der Seelsorgeeinheit Walldürn an und wurde in die einzelnen Kirchen verteilt. Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) und wird jedes Jahr von einem anderen „Friedenslicht-Kind“ in der Geburtsstadt Jesu, in Betlehem, entzündet. Von dort wird das Licht per Flugzeug über 3000 Kilometer nach Wien transportiert und von einer Delegation aus Deutschland abgeholt. Bereits seit 1994 wird dieses Friedenslicht von den Pfadfinderverbänden dann innerhalb Deutschlands auf die einzelnen Bistümer und dann weiter in die Seelsorgeeinheiten verteilt. Dieses Licht soll die Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander verbinden. Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Und so sollen möglichst viele „Menschen guten Willens“ dieses Licht miteinander teilen und gerade in diesen Zeiten dadurch auch ein Zeichen für Hoffnung, Gemeinschaft und Zusammenhalt geben. In der Basilika steht das Friedenslicht neben dem Marienaltar, wo auch die Weihnachtskrippe aufgebaut ist.

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