Erste Pilgergruppen sagen ihre Prozessionen ab

Organisatoren aus Köln und Taunus streichen Wallfahrten zum heiligen Blut aufgrund der Pandemie – Gläubige aus Fulda und Eichsfeld pilgern in Kleingruppen

Walldürn. (jam) “Wir können in der Woche nach Pfingsten keine Wallfahrt mit den uns auferlegten Veranstalterpflichten in der gewohnten Form durchführen”, teilen Diedrich Frielinghaus und Stefan Beßlich mit. Die beiden Organisatoren der Kölner Fußwallfahrt sehen sich aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der Lage, die unterschiedlichen Regelungen von fünf unterschiedlichen Bundesländern und dazu noch mögliche Anpassungen der Corona-Schutzverordnungen umzusetzen. Deshalb haben sie – schweren Herzens und bereits zum zweiten Mal in Folge – die Fußwallfahrt von Köln nach Walldürn gestrichen. Ebenso steht bereits fest, dass die Taunusprozession aus Südhessen ausfällt. Dies bestätigte Pilgerführer Reinhold Hofmann der RNZ. Verhalten optimistisch zeigen sich dagegen die Verantwortlichen der Fulda-Eichsfeld-Fußwallfahrt.

“Alles umzusetzen, wird uns vollkommen unmöglich sein”

Doch auch in Köln plant man trotz der Absage der Pilgerfahrt bereits für die Zeit um Pfingsten. “Unsere Wallfahrtswoche werden wir – wie im vergangenen Jahr – in digitaler Form gestalten und so mit Euch im Gebet verbunden sein”, teilen der erste Brudermeister Stefan Beßlich aus Porz-Urbach und Diedrich Frielinghaus aus Porz, beide Mitglied im Vorstand der “Bruderschaft vom kostbaren Blute Jesu Christi”, mit. Welche Alternativen sich im weiteren Verlauf des Jahres auftun, hänge von der Entwicklung der nächsten Monate ab, sind sie sich einig. Die Kölner Wallfahrtsleitung will die Situation in den kommenden Wochen aufmerksam beobachten und Ende Februar über das weitere Vorgehen beraten.

Die Verantwortlichen aus Köln sagen die Fußwallfahrt damit bereits ab, bevor der Walldürner Wallfahrtausschuss abschließend verkündet hat, wie genau die Hauptwallfahrtszeit vom 30. Mai bis 27. Juni vonstatten gehen soll. Warum sie einer Entscheidung aus der Wallfahrtsstadt vorgreifen, erklären Beßlich und Frielinghaus detailliert: Sie gehen davon aus, dass bis zum Start der Wallfahrt rund um Pfingsten nur ein Teil der Bevölkerung geimpft sein werde. “Das hat zur Folge, dass wir auf unserem Wallfahrtsweg die Corona-Schutzverordnungen von fünf Bundesländern beachten und gegebenenfalls individuell umsetzen müssen.” Betroffen davon wären nicht nur das Pilgern selbst, sondern auch die Gottesdienste unterwegs, die gemeinsamen Mahlzeiten, die Bustransfers, der Transport mit Begleitbussen, die Getränkeausgabe und der Sanitätsdienst.

“Hinzu kommt eine mögliche Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie die daraus notwendige Entscheidung, wer an welchem Tag mitpilgern dürfte und wer nicht”, erklären Frielinghaus und Beßlich. Selbst wenn sich diese Auswahl täglich ohne Unmut unter den Teilnehmern treffen ließe, stellt der Grenzübertritt von einem Bundesland zum anderen die Wallfahrtsleiter vor ein neues Problem: “Es ist nicht auszuschließen, dass die maximale Pilgeranzahl von Bundesland zu Bundesland und damit auch während eines Wallfahrtstags variiert.”

Aktuell geht die Kölner Wallfahrtsleitung davon aus, dass die Regierungen ohnehin erst nach Ostern mögliche Planungsvorgaben für eine Wallfahrt rund um Pfingsten vorlegen. Das ist zum einen sehr spät, um alle Auflagen in der aufwendigen Planung für die rund 270 Kilometer lange Fußwallfahrt zu berücksichtigen, zum anderen sind diese Regelungen vermutlich nicht in Stein gemeißelt: “Wie verlässlich diese Corona-Schutzverordnung sieben Wochen vor Pfingsten dann sein wird, ist auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der verschiedenen Virusmutationen nicht absehbar”, erklären Beßlich und Frielinghaus. Ihr Fazit: “Dies alles in den Planungen ab Ostern zu berücksichtigen und dann innerhalb der Wallfahrtswoche umzusetzen und durchzusetzen, wird uns als Wallfahrtsleitung vollkommen unmöglich sein.”

Damit ist nach 2020 die erst zweite Absage der Köln-Wallfahrt in ihrer langen Geschichte besiegelt. Seit 1648 machen sich Menschen aus dem Raum Köln und insbesondere aus Porz-Urbach auf den langen Weg nach Walldürn. Ihre siebentägige Pilgerreise starten sie für gewöhnlich zur Pfingstzeit. Die Route führt sie aus der Kölner Bucht über die Höhen des Westerwalds nach Limburg an der Lahn, weiter durch den Goldenen Grund und über den Taunus an den bayerischen Untermain und von dort auf alten Pilgerwegen nach Walldürn. Tägliche Gottesdienste, Andachten und Phasen der Stille während des Laufens sollen den Teilnehmern dabei eigentlich einen Ausgleich und Abstand zum oftmals hektischen Alltagsleben ermöglichen. Mit etwa 650 bis 700 Teilnehmern galt die Kölner Fußwallfahrt zuletzt als zweitgrößte Pilgergruppe, die das “kostbare Blut” in Walldürn verehrt.

“750 Menschen können einfach nicht in dieser Masse wallen”

Etwas größer ist nur noch die Fußwallfahrt aus Fulda und Eichsfeld. Diese soll nach aktuellem Stand stattfinden – wenn auch in abgewandelter Form. “Unser Einkehrtag Ende Februar fällt zwar aus, aber für unsere Wallfahrt planen wir noch”, erklärt Winfried Möller, der Sprecher der Fuldaer Wallfahrtsleitung. Man wolle einer möglichen generellen Absage der Walldürner Wallfahrt nicht vorgreifen. Man warte gespannt, welche Angebote der Walldürner Wallfahrtsausschuss für die Hauptwallfahrtszeit vorsieht. Obwohl diese Entscheidung noch aussteht, haben Möller und seine Kollegen in der Wallfahrtsleitung bereits erste Konsequenzen für die Fulda-Wallfahrt gezogen: Sie beabsichtigen, sich in Kleingruppen mit zehn bis 40 Pilgern auf den Weg zu machen. Denn: “750 bis 800 Menschen können einfach nicht in dieser Masse wallen”, erklärt Möller. Um zum Blutaltar in Walldürn zu gelangen, müssen die Pilger aus Fulda und Eichsfeld mindestens drei Bundesländer durchqueren.

Auf ihrem Weg in die Wallfahrtsstadt, für den manche Prozessionsteilnehmer bis zu zehn Tage benötigen, sind die Teilnehmer darüber hinaus auf die Gastfreundlichkeit entlang der Route angewiesen. “Wir können aber nicht voraussetzen, dass die Unterbringung bei den oft älteren Gastgebern während einer Pandemie genauso funktioniert wie noch vor 2020”, warnt Winfried Möller. Damit während der mehrtägigen Wallfahrt niemand unvermittelt ohne Schlafplatz dasteht, gilt diesmal: “Wer mitlaufen möchte, muss wissen, wo er übernachten kann.”

 

(c) RNZ.de Janek Mayer  Link zum Artikel : https://www.rnz.de/nachrichten/buchen_artikel,-wallduern-erste-pilgergruppen-sagen-ihre-prozessionen-ab-_arid,620656.html

Stay & Pray – bleiben und beten

Stay and Pray 2017 Banner

Thema des nächsten Stay & Pray:

Monstranz auf dem Hochaltar in der Walldürner Wallfahrtsbasilika St.Georg während eines Stay & Pray

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

 

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

Das oben genannte Thema war auch das Motto beim Weltjugendtag 2005 in Köln mit Papst Benedikt VXI. und daraus ist dann auch die Initiative Nightfever, sowie weitere Formen modern gestalteter Eucharistischer Anbetungen entstanden.

Nächster Termin: 05.02.2021

Am Freitag den 05.02.2021 findet die nächste eucheristische Anbetung in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt. In Anbetracht der aktuellen Corona-Situation, wird die Eucharistische Abendandacht “Stay&Pray” in verkürzter Form stattfinden.

 

Direkt nach dem Schlussgebet der Hl. Messe wird das Allerheiligste ausgesetzt. Es folgen Gebete und Lieder sowie der sakramentale Schlusssegen.
Ende bereits gegen ca. 19.30 Uhr.

 

Weiterhin kann in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn nur ein beschränktes Platzangebot geboten werden. Unter anderem besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2- oder OP- Masken) und das Hinterlegen der Kontaktdaten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

 

Termine 2021

Was ist Stay & Pray ?

Das spirituelle Angebot “Stay & Pray” ging aus der Idee des Weltjugendtages in Köln im Jahr 2005 hervor. Am eucharistischen Wallfahrtsort Walldürn finden die “Stay & Pray – bleiben und beten” -Anbetungen immer in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt.

Einen besseren Einblick über den Ablauf der Stay & Pray-Anbetungen bieten die beiden Termine,  welche aufgrund der Corona-Pandemie live über YouTube übertragen wurden.

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 24.04.2020

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 04.07.2020

 

Weitere Informationen:

Themenseite “Stay & Pray” – se-wallduern.de

 

Aufruf zur Gebetswoche im Januar 2021

Aufruf zur Gebetswoche für die Einheit der Christen
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland initiiert vom 18. bis 25. Januar die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Texte dafür wurden von der monastischen Kommunität von Grandchamp aus der Schweiz vorbereitet. Das gewählte Thema lautet: „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ und ist aus dem Johannes-Evangelium (Joh 15,1-17) entnommen. Es geht zurück auf die Berufung der Gemeinschaft von Grandchamp zu Gebet, Versöhnung und Einheit in der Kirche und der Menschheitsfamilie. Mittelpunkt bildet dabei ein Leben im Einklang mit sich selbst, mit der Gemeinschaft, in die jede und jeder Einzelne gestellt ist und ein Leben mit Gott. Dies ist damit der bleibende Auftrag, an den die Texte der diesjährigen Gebetswoche erinnern möchten. Für die acht Tage dieser Gebetswoche, für die Einheit der Christen, gibt es täglich biblische Meditationen aus dem Johannes-Evangelium und Gebete als Impuls und zur Reflexion. Im täglichen Fürbittgebet der Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit Walldürn wird in diesem Zeitraum besonders an diese Gebetswoche erinnert. Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage unter: www.oekumene-ack.de

Bild von congerdesign auf Pixabay

 

Ministranten Walldürn spenden für die Sternsingeraktion

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Herzenssache: Ministranten St. Georg Walldürn spenden 200 Euro für die Sternsinger-Aktion – Große Akzeptanz in der Bevölkerung

„Normalerweise wären wir wieder mit rund 30 Jungen und Mädchen aus unserer Ministrantenschar und weiteren Freiwilligen zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus gezogen und hätten den Dreikönigssegen zu den Familien gebracht“, so Pfarrgemeinderatsmitglied und Gruppenleiter der Walldürner Ministranten Timo Metz. Dieses Jahr verlief die Sternsinger-Aktion aus bekannten Gründen komplett anders. Dennoch sind die Ministranten ganz fest mit dieser Aktion verwurzelt und bereiten sich dazu auch schon sehr frühzeitig im Jahr darauf vor. „Wenn wir uns schon nicht wie gewohnt für die gute Sache einsetzen können, dann wollen wir uns wenigstens solidarisch zeigen und dem Spendenzweck etwas zukommen lassen“, so die einhellige Meinung aller Gruppenleiter. Mit einem Betrag von 200 Euro aus der Ministrantenkasse unterstützen sie damit die 63. Sternsinger-Aktion, die unter dem Motto steht: “Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit”. Damit wird insbesondere Kindern eine Hilfe zugedacht, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen können.

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Ein erstes Fazit zeigt bereits, dass die Sternsinger-Aktion in dieser geänderter Form von den Walldürner Bürgern sehr gut angenommen und unterstützt wird. „Eine wahre Solidaritätswelle ist zu beobachten“, so Gemeindeassistent Adrian Ambiel, der zusammen mit der stellvertretenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Andrea Hemberger und der Pfarrsekretärin Sonja Heusler-Enders die Maßnahmen kurzfristig vorbereitet und umgesetzt hatten. „Regelmäßig werden die Geschäfte mit Nachschub in Form von Spendentütchen und Segensaufkleber für die Türen versorgt. Auch die bereitgestellten Spendendosen wurden schon öfters ausgetauscht“, so das Vorbereitungsteam. Und: Für die Walldürner Ministranten ist es eine Herzenssache mit ihrer Spende zu helfen und so doch noch einen Beitrag leisten zu können. „Gleichzeitig soll es auch andere motivieren für die Sternsinger-Aktion etwas beizusteuern“, so Metz abschließend.

Das kontaktlose Spenden geht über die bereitgestellten Spendendosen, die Bankverbindung oder die Spendentütchen, die beim Pfarrbüro im Briefkasten abgegeben werden können. In verschiedenen Geschäften der Innenstadt liegen die Informationen zur Aktion aus und können mitgenommen werden.

 

Hier die Standorte im Überblick: Kolpingheim, REWE-Markt, Volksbank, Sparkasse, Metzgerei Müller, Metzgerei Kaufmann, Backerei Günther, Bäckerei Leiblein, Bäckerei Müssig und Getränke Löhr. Diese Sternsinger-Aktion läuft noch bis zum 2. Februar.

Präsenzgottesdienste wieder möglich

Präsenzgottesdienste ab Montag 11.01 wieder möglich

Nach Rücksprache und Abstimmung auf Dekanatsebene und nach interner Kommunikation im Pfarrgemeinderat hat sich die Seelsorgeeinheit Walldürn dafür entschieden, dass ab kommenden Montag, 11. Januar die Präsenzgottesdienste wieder aufgenommen werden.

Ausgenommen davon sind die Gottesdienste in Walldürn in der St. Marienkirche und in St. Valentin in der Höhengemeinde Hornbach aufgrund fehlender Ordnungskräfte.

Aussetzung der Gottesdienste jederzeit möglich

Sollte der Inzidenz-Wert wieder über eine kritische Marke ansteigen, werden die Gottesdienste wieder ausgesetzt. Es wird daher auch empfohlen die Nachrichtenlage auf der Homepage unter www.se-wallduern.de und www.wallfahrt-wallduern.de sowie in den sozialen Medien der Seelsorgeeinheit und der Wallfahrt zum Heiligen Blut zu beachten.

Weiterhin gelten die bereits bekannten und bestehenden Sicherheits- und Hygienevorgaben. Dem Ordnerdienst ist Folge zu leisten.

Am kommenden Sonntag, 10. Januar wird die Eucharistiefeier um 9.30 Uhr im Fernsehen auf K-TV und auf dem YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit Walldürn live übertragen.

Festtag der Hl.Drei Könige – Segnung der Wunschsterne

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt”, so lautet die Stelle im Matthäus-Evangelium am Hochfest der Erscheinung des Herrn. Die Eucharistiefeier wurde am vergangenen Mittwoch (06.01.2021) wieder als Livestream durch das Online-Team der Seelsorgeeinheit Walldürn übertragen. Bislang wurde das YouTube-Video über 1.700 Mal aufgerufen und über 200 Mitchristen haben direkt an der Übertragung teilgenommen. Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. machte in seiner Predigt unter anderem deutlich, dass es bei allen guten Wünschen die wir geben vor allem auch auf den ersten Schritt ankommt. Gesundheits- und Friedenswünsche setzten Begleitung und Betreuung kranker Menschen sowie die Vergebung beim Mitmenschen voraus.

Über 300 “Wunsch-Sterne” aus der gesamten Seelsorgeeinheit wurden gesegnet

Auch die über 300 gebastelten „Wunsch-Sterne“, zusammengetragen aus der gesamten Seelsorgeeinheit und die im Rahmen dieser Eucharistiefeier gesegnet wurden, tragen die Botschaft von Friede, Gesundheit, Miteinander und Zusammensein. Diese, von vielen Kindern gefertigten Sterne, werden nun in die Walldürner Pflegeeinrichtungen weitergeleitet. Auch in der Wallfahrtsbasilika können diese „Wunsch-Sterne“, die an den Stufen zum Hochaltar bereit liegen, noch mitgenommen und weiter verschenkt werden.

Die Hl.Drei Könige mit Irenäus Wojtko OFM Conv.

Die Aufnahme zeigt die Heiligen Drei Könige, dargestellt von Moritz Hajek, Gemeindeassistent Adrian Ambiel und Timo Metz, zusammen mit Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. (v.l.) bei den „Wunsch-Sternen”

 

Gottesdienst am Festtag der Hl.Drei König auf YouTube online

Fest der Heiligen Drei Könige – Seelsorgeeinheit Walldürn – YouTube

 

 

Friedenslicht aus Betlehem für Zuhause

Tisch mit dem Friedenslicht in der Wallfahrtsbasilika

Kurz vor Weihnachten kam das Friedenslicht aus Betlehem auch wieder in der Seelsorgeeinheit Walldürn an und wurde in die einzelnen Kirchen verteilt. Das Friedenslicht ist eine Initiative des Österreichischen Rundfunks (ORF) und wird jedes Jahr von einem anderen „Friedenslicht-Kind“ in der Geburtsstadt Jesu, in Betlehem, entzündet. Von dort wird das Licht per Flugzeug über 3000 Kilometer nach Wien transportiert und von einer Delegation aus Deutschland abgeholt. Bereits seit 1994 wird dieses Friedenslicht von den Pfadfinderverbänden dann innerhalb Deutschlands auf die einzelnen Bistümer und dann weiter in die Seelsorgeeinheiten verteilt. Dieses Licht soll die Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander verbinden. Die Friedenslichtaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Und so sollen möglichst viele „Menschen guten Willens“ dieses Licht miteinander teilen und gerade in diesen Zeiten dadurch auch ein Zeichen für Hoffnung, Gemeinschaft und Zusammenhalt geben. In der Basilika steht das Friedenslicht neben dem Marienaltar, wo auch die Weihnachtskrippe aufgebaut ist.

Zuschaltungen auch aus Übersee

Mobile Kameras übertragen die Christmette live ins Internet

Online-Übertragungen der Weihnachtsgottesdienste bestens angenommen

Die Live-Übertragungen der Weihnachtsgottesdienste aus der Wallfahrtsbasilika haben eine starke Resonanz erfahren. Während der Übertragung der Christmette waren 3.368 Zuschauer zugeschaltet. Alle drei Heiligen Messen generierten an den Weihnachtstagen bis Samstagabend bereits 7.846 Aufrufe. Auch aus anderen Ländern wie Österreich, der Schweiz, Italien und sogar aus den USA erfolgten die Zugriffe auf den YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit.

 

Mehrere Laptops und Monitore sind für die Übertragungen aus der Wallfahrtsbasilika notwendig

Die Regie des Onlineteams während der Liveübertragung in einer Seitenkapelle der Wallfahrtsbasilika

Das Online-Krippenspiel, arrangiert von dem Kinder-Wortgottesdienst-Team der Seelsorgeeinheit wurde bis zum Wochenende fast 600 Mal aufgerufen. Die einzelnen Videos wurden mehrfach geteilt und auch über 30 neue Abonnenten wurden für die Online-Plattform der Seelsorgeeinheit auf YouTube gewonnen.

Weitere Übertraungen zum Jahresabsschluss und Hl.Drei König

Zum Jahresabschluss am Donnerstag, 31. Dezember um 17 Uhr und am Fest der Heiligen Drei Könige am Mittwoch, 6. Januar um 9.30 Uhr überträgt das Online-Team der Seelsorgeeinheit wieder live die Heiligen Messen aus der Wallfahrtsbasilika.

Weihnachtsgottesdienste in der Seelsorgeeinheit abgesagt

Weihnachtsgrippe in der Wallfahrtsbasilika; Maria und Josef warten auf die Geburt von Jesus

[UPDATE 09.01.2021]: Ab dem 11.Januar werden die Präsenzgottesdienste wieder aufgenommen. Hier geht es zur Mitteilung zur Wiederaufnahme.

 

Ab 21. Dezember bis 10. Januar 2021 keine Präsenzgottesdienste mehr – Online- und K-TV-Übertragungen aus der Basilika

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen und dem 7-Tages-Inzidenzwert von weit über 300 im Neckar-Odenwald-Kreis hat sich die Seelsorgeeinheit Walldürn dazu entschieden, die Präsenzgottesdienste ab dem Montag, 21. Dezember bis einschließlich Sonntag, 10. Januar 2021 auszusetzen.

„Dieser Schritt war absolut notwendig und ist in der Konsequenz verantwortungsvoll für alle Beteiligten und Mitchristen in unserer Seelsorgeeinheit. Sowohl das Pastoralteam, der Pfarrgemeinderat, wie auch der Stiftungsrat stehen hinter dieser Entscheidung, die gerade mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest schmerzt“, so Pater Josef Bregula OFM Conv. und die erste Vorsitzende Eva-Maria Kötter.

Livestreams aus der Basilika an Weihnachten und Silvester durch das Onlineteam und K-TV

Gerade in Walldürn sind nach der letzten Veröffentlichung des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis derzeit die meisten aktiven Coronavirus-Fälle, nicht zuletzt auch durch die betroffenen Gemeinschaftseinrichtungen „St Josef“ und „Haus am Limes“.

Das Online-Team hat sich dankenswerter Weise in Anbetracht der Lage kurzfristig dazu entschieden vier Heilige Messen aus der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut auf dem YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit Walldürn zu übertragen.

Folgende Termine wurden festgelegt:

  •  Heilig Abend (24.12.) um 17 Uhr
  •  Erster Weihnachtsfeiertag (25.12.) um 9.30 Uhr
  •  Zweiter Weihnachtsfeiertag (26.12.) um 09:30 Uhr
  • Jahresabschluss (31.12.) um 17 Uhr
  •  Fest der Heiligen Drei Könige (6.1.) um 9.30 Uhr

Zudem wird der katholische Fernsehsender K-TV am Sonntag, 27. Dezember um 9.30 Uhr die Heilige Messe im Fernsehen live übertragen. Auch diese wird auf dem YouTube-Kanal der Seelsorgeeinheit zeitgleich gesendet.

 

Übertragungstermine Weihnachten, Silvester 2020

Weihnachtskrippe im reduzierten Umfang in den Kirchen der Seelsorgeeinheit aufgestellt

Anders wie in den Vorjahren wurde durch Mesner Markus Weigand und sein Team auch die Weihnachtskrippe in der Basilika in veränderter Form und reduziertem Umfang aufgebaut um die Ansteckungsgefahren zu minimieren. Auch in den anderen Kirchen der Seelsorgeeinheit werden die Krippen aufgebaut.

Gebete liegen in der Wallfahrtsbasilika aus

Die Seelsorgeeinheit Walldürn legt an den Schriftenständen ein Hausgebet für die Weihnachtstage aus und verweist auch auf das vielseitige Angebot der Erzdiözese Freiburg zu Weihnachten. Eine neue Plattform auf der Homepage unter: www.ebfr.de bietet Inspirationen zur Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit in dieser besonderen Situation. Dabei sind unter anderem Krippenspiel, Hausgebet und -gottesdienste in der Familie und weitere Inhalte abrufbar. „Wichtig ist besonders in dieser herausfordernden Zeit das Gebet miteinander in der Familie und darüber hinaus für alle die lieben Menschen, mit denen wir in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise an Weihnachten Gemeinschaft erleben können“, macht Pater Josef deutlich und gibt Mut und Zuversicht für die Zukunft.

Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet

Die Kirchen der Seelsorgeeinheit bleiben nach wie vor geöffnet und können zu den üblichen Zeiten für das persönliche Gebet und unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen besucht werden.

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