Hoffnungszeichen für Kirche

Firmung in Walldürn

Weihbischof em. Dr. Paul Wehrle spendete am 18. und 19. November 148 jungen Menschen aus den Jahrgängen 2000 bis 2002 in der Basilika das Sakrament der Firmung. Dr. Wehrle brachte in seiner Predigt sein Erstaunen und seine Freude darüber zum Ausdruck, dass so viele Jugendliche sich entschlossen hatten, dieses Sakrament zu empfangen.

Das sei ein großes Hoffnungszeichen für die Kirche. Jeder Jugendliche trat von einem Firmpaten beziehungsweise einer Firmpatin begleitet nach vorne. Der Bischof sprach jeden Firmling mit seinem Namen an.

Von Gott gerufen

Damit wollte er zeigen, dass jeder einzelne unverwechselbar von Gott geliebt und gerufen ist. Mit dem Wort: “Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den heiligen Geist” wurde jedem jungen Menschen die Hand aufgelegt und mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet.Jugendliche gestalteten die Kyrierufe, die Lesung und die Fürbitten selbst und bedankten sich am Ende des Gottesdienstes beim Weihbischof und bei allen, die sie auf ihrem Glaubensweg begleitet und auf die Firmung vorbereitet hatten. Die Firmgottesdienste wurden musikalisch begleitet von der Gruppe Young Musicians, die mit dafür sorgte, dass die Firmung zu einem lebendigen Glaubenserlebnis wurde. ds

© Fränkische Nachrichten

Firmung in Walldürn

(c) Marcel Ditrich

Firmung in Walldürn

(c) Marcel Ditrich

Jahrestagung der Pilgerführer/-innen in Walldürn // Leitwort 2017 vorgestellt

Pilgerfuerhertreffen 2016

Jahrestagung der Pilgerführer/-innen in Walldürn

Wallfahrtsthema 2017: „Alle sollen eins sein.“(Joh 17,21) vorgestellt

 

Walldürn. Das Wallfahrtsthema wurde wie jedes Jahr mit Spannung erwartet. Seit dem vergangenen Samstag steht es nun offiziell fest und wurde den Pilgerführerinnen und Pilgerführern bei ihrer Jahrestagung in der Wallfahrtsstadt zum Heiligen Blut vorgestellt.

Das Thema lautet: „Alle sollen eins sein.“ (Joh 17,21).

Wie wertvoll das jährliche Zusammentreffen der Organisatoren der Fußwallfahrten ist, hat sich auch in diesem Jahr wieder gezeigt. Überaus gut besucht war mit rund 80 Teilnehmern der kleineren und größeren Fußwallfahrtsgruppen dieser besondere Wallfahrtstag, der bewusst außerhalb der Hauptwallfahrtszeit stattfindet. Aus der Pfalz, dem Würzburger Raum, von der Bergstraße, aus dem Odenwald, dem Taunus, dem Kahlgrund, vom Maintal und dem Neckar-Raum, kamen die Vertreter der Pilgergruppen angereist um mit den Verantwortlichen vor Ort ins Gespräch zu kommen und über die vergangene Wallfahrt zu reflektieren.

Zunächst stand aber die Eucharistiefeier in der Wallfahrtsbasilika im Mittelpunkt. Der feierliche Gottesdienst wurde vom Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFM Conv., im Beisein von Pfarrer Andreas Rubel aus Bobenheim-Roxheim und Diakon Karl-Heinz Becker, gleitet. Auch der Blutschrein am Blutaltar wurde aus Anlass des Zusammentreffens an diesem Tag geöffnet.

Pilgerfuerhertreffen 2016

Pater Josef Bregula begrüßte dann anschließend im Pfarrsaal nochmals alle Anwesenden  und gab ganz allgemeine Informationen zur letzten Wallfahrt. Im weiteren Verlauf informierte Clemens Heffner, Mitglied des Wallfahrtsausschusses und zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und moderne Kommunikation, über aktuelle Informationen zur Wallfahrts-App, die für iPhones, Smartphones und Tabletts zur Verfügung steht. Die Zugriffe und Installationen dieser App freuen sich zunehmender Beliebtheit und man arbeitet ständig an einer Optimierung für die Nutzer. Achim Dörr vom Wallfahrtsausschuss informierte über die Wallfahrts-Homepage und die Möglichkeit, dass sich die Pilgergruppen dort kostenlos präsentieren können. Auch die Entwicklungen im Bereich Sozial Media (Facebook) wurden aufgezeigt. Das Thema Pilgerentwicklungen in den Wallfahrtsgruppen wurde thematisiert und es wurden werbliche Möglichkeiten erläutert und diskutiert.

Die Veränderungen mit Blick auf die traditionellen Lichterprozessionen am Samstagabend hin zu einer Abendliturgie mit moderneren geistlichen Liedern wurden als sehr positiv empfunden und von den Pilgerführern weiterhin begrüßt. Das Abendlob und auch die Eucharistische Anbetungsstunde „Stay & Pray – bleiben und beten“ werden im  Wallfahrtsprogramm 2017 wieder Bestandteil sein. Nach wie vor ist der Mangel an ausreichenden Privatquartieren ein großes Thema. Stadtverwaltung und Wallfahrtsleitung sind weiterhin ständig bemüht hier neue Quartiergeber zu finden. Bürgermeister Markus Günther, der am Nachmittag zur Versammlung dazu kam, gab noch weitere Informationen zu geplanten infrastrukturellen Maßnahmen der Zukunft in der Wallfahrtsstadt bekannt.

Die Mitglieder der Walldürner Wallfahrtsleitung waren dankbar für die offene Aussprache sowie Vorschläge und sicherten zu, dass diese in den Diskussionsprozess der Wallfahrtsleitung mit aufgenommen werden. Auch für die Akzeptanz im Zusammenhang mit den geänderten Gottesdienstzeiten bedankte sich Sonja Heusler-Enders seitens des Wallfahrtsbüros bei den Pilgerleitern und Gemeindereferentin Anne Trabold übermittelte den Wallfahrtsleitern ein Dankeschön der Ministranten für die eingegangenen Spenden.

Als Höhepunkt und mit Spannung erwartet präsentierte dann Diakon Karl-Heinz Becker in einer sehr ansprechenden und theologisch bestens aufbereiteten Power-Point-Präsentation das nächstjährige Wallfahrtsleitwort: „Alle sollen eins sein.“ Dieser Satz ist aus dem Johannes-Evangelium (17,21) entnommen. Mit passenden Bildern und  Bibeltexten unterlegte er seine Präsentation, die bei den Wallfahrtsorganisatoren sehr großen Anklang fand. Diakon Becker bot den Pilgerführern auch wieder an, zu den einzelnen Pilgergruppen zu kommen um dort den Pilgerinnen und Pilgern vor Ort das Leitwort vorzustellen. Jeder erhielt bereits vorab eine Broschüre zum neuen Wallfahrtsthema 2017 und auch eine DVD konnte erworben werden.

 

pilgerfuehrertreffen2016-2

Wallfahrtsleiter Pater Josef brachte am Ende der Tagung nochmals seine Freude und seinen Dank über das Treffen zum Ausdruck. Nach der anschließenden kurzen Andacht in der Basilika verabschiedete er die Pilgerführerinnen und -führer mit dem sakramentalen Segen, sowie der Weihe der Andachtsgegenstände, verbunden mit dem Wunsch auf ein frohes und gesundes Wiedersehen bei der Wallfahrt im kommenden Jahr.

Köln-Pilger spenden 6.800 Euro für Missionsprojekt in Indien

Es ist bereits eine lange und schöne Tradition, dass die Pilgerinnen und Pilger der Kölner Fußwallfahrt jedes Jahr während ihrer siebentägigen Wallfahrt nach Walldürn aus ihren Reihen für ein besonderes Hilfsprojekt spenden. „Mit den Füßen beten und mit dem Herzen schauen könnte man auch sagen“, so die Wallfahrtsleitung der Kölner Bruderschaft v. Kostbaren Blut in Porz-Urbach. In diesem Jahr haben die Pilger 6.800 Euro gespendet und konnten diesen Betrag bereits an das Missionsprojekt nach Adilabad im Bundesland Telangana in Indien weiterleiten. Über den früheren Mesner der Wallfahrtsbasilika Walldürn, Achim Kaltwasser, der seit Jahren Kontakt nach Indien zu Pater Mathew und dessen Kapuzinerorden pflegt, kam diese Spendenidee zustande.

 

Quelle: Achim Dörr, Walldürn

Dieses Missionsprojekt umfasst ein breites Konzept. Ein Schulgebäude, Kindergarten und Internat entstehen dort. Spielplatz, Bibliothek, Trinkwasseranlage, Kläranlage und Gartenanlage sollen folgen. Auch eine Kirche ist in Planung. Das Ganze entsteht dort quasi aus dem Nichts. Ganz notwendig für dieses Infrastrukturprojekt ist eine funktionierende Trinkwasserversorgung, wofür eine Brunnenanlage gebraucht und auch gebaut wird. Dafür wird die Spende der Köln-Pilger verwendet. Kapuziner-Pater Mathew hat ein sehr überzeugendes Konzept erarbeitet. Es beschränkt sich nicht nur auf eine einmalige schnell verpuffende Hilfe. Die Arbeit ist aufgebaut auf die Vermittlung von guter Bildung, Nachhaltigkeit, Ökologie, Stärkung der christlichen Minderheit und Vermittlung der christlichen Botschaft sowie der Werte wie Toleranz und Integration. Die Zielgruppe ist auch klar definiert: Kinder, die beide Eltern oder einen Elternteil verloren haben, Kinder aus katholischen Familien, aber auch anderen Religionszugehörigkeiten und unterschiedlichen sozialen Schichten sollen dort eine gute Erziehung ermöglicht bekommen und damit eine Basis für die Zukunft erhalten. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem finanziellen Beitrag diese Arbeit von Pater Mathew in Indien unterstützen können“, so die Wallfahrtsleitung der Kölner Bruderschaft. Bei Temperaturen bis zu 50 Grad ist die Brunnenanlage mit Trinkwasserversorgung ein wichtiger Mosaikstein innerhalb dieses gesamten Infrastrukturprojektes.

Update für Windows OS 10

Nach längerer Entwicklungsphase konnte die Wallfahrtsapp erfolgreich für die Nutzer von Windows 10/ Windows 10 Mobile portiert und aktualisiert werden.

Neu:

  • Live-Tiles: Neuigkeiten/ Ankuendigungen werden in den App-Kacheln angezeigt
  • Anpassung der Inhalte
  • allgemeine Verbesserungen an der App-Struktur

 

Bis zum Wallfahrtsbeginn am 22.Mai 2016 werden weitere Updates für die Windows Plattform erfolgen.

Impressionen Stay and Pray vom 23.10.15

Ein Dank für das zahlreiche Teilnehmen von rund 80 Teilnehmer am vergangenen Freitag in der Basilika.

Dieses Mal verpasst? Wer die nächste Chance nutzen möchte , für rund eine Stunde dem alltäglichen Stress und Chaos zu entfliehen, der sollte am 18.12.2015 nach dem Abendgottesdienst (18.30 Uhr Messe) in die Basilika  kommen. Es lohnt sich!

 

 

 

Gestern Abend waren wieder rund 80 Besucherinnen und Besucher beim Gottesdienst und der sich anschließenden Eucharistischen Anbetung "Stay and Pray – bleiben und beten". DANKE für Euer Kommen!

Posted by Stay & Pray – bleiben und beten on Samstag, 24. Oktober 2015

 

 

Danke für die positiven Reaktionen in persönlichen Gesprächen und die Ermunterungen diese Eucharistische Anbetungsstunde…

Posted by Stay & Pray – bleiben und beten on Sonntag, 25. Oktober 2015

 

 

 

Jahrestreffen der Köln-Pilger erstmals in Walldürn

Erstmals haben sich rund 80 Pilgerinnen und Pilger sowie Mitglieder der Bruderschaft in der Wallfahrtsstadt Walldürn  zu ihrem „Blutsfest“ getroffen. Das Pilgertreffen hat Tradition und demzufolge war die Wiedersehensfreude bei allen spürbar. Der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Karl-Heinz Wahlen, feierte die Heilige Messe in der Basilika. Im Anschluss daran wartete auf die Teilnehmer ein informatives Rahmenprogramm. Dabei standen das Elfenbein- und Wallfahrtsmuseum sowie eine Kirchenführung auf dem Programm. Mit Blick zurück auf die diesjährige Fußwallfahrt konnte die Wallfahrtsleitung an alle Teilnehmer wieder ein großes Kompliment weitergeben. Der Gemeinschaftssinn, die Harmonie und Disziplin, die Begeisterung und Freundlichkeit der Pilger untereinander bilden das Herzstück in diesen sieben Tagen des Unterwegsseins.

Aber auch der Zuspruch und die Hilfsbereitschaft an allen Stationsorten waren einmal mehr ganz hervorragend und es galt allen zu danken die diese Wallfahrt mit unterstützen. Vorstandsmitglied Achim Dörr berichtete über die Aktivitäten und Arbeiten des Vorstandes und machte dabei den organisatorischen Umfang deutlich, die diese Wallfahrt von Köln nach Walldürn mit sich bringt. Im Anschluss daran erfolgte die Wahl des Vorstandes der Bruderschaft, die sich wie folgt zusammensetzt: Stefan Beßlich, Hubert Braun, Michaela Balling, Achim Dörr, Marianne Fritsch, Rudolf Hermes, Björn Hohl, Nicole Janz-Steul, Marina Kloft-Haberstock, Hubert Schirmer, Johannes Sroka und Gerhard Stickel.

 

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