„Eine Mittlerin zwischen den Fronten“

RitaTag 2022 - Bernd Stiegelmeier

Weihbischof Dr. Bentz gestaltete das Hochamt anlässlich des „Tages der Heiligen Rita“ und des „Wallfahrtstages um geistliche Berufe.

Walldürn. Anlässlich des „Tages der Heiligen Rita“ und des „Wallfahrtstages um geistliche Berufe“ weilte am Donnerstag Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz aus Mainz in Walldürn, um als Hauptzelebrant das feierliche Hochamt in der Wallfahrtsbasilika zu gestalten.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Organist Christopher Henk, eine Frauenschola des Kirchenchores „St. Cäcilia“ sowie Solist Bernhard Schirmer.

Nach dem Einzug begrüßte Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula neben den unzähligen Wallfahrern und Pilgern den Hauptzelebranten, die Mitbrüder im geistlichen Amt, drei Rita-Schwestern aus Würzburg, Eva-Maria Asal vom Päpstlichen Werk für Geistliche Berufe der Diözese Freiburg sowie die Pilger des Arbeits- und Gebetskreises für geistliche Berufe.
Wie Pater Bregula betonte, steht die Wallfahrt unter dem Leitwort: „Wir sind gekommen, ihn anzubeten“ – ein Satz, der auch gut zur Heiligen Rita gepasst habe. Eben diesen Satz sowie das Leben und Wirken der Heiligen Rita stellte dann auch Weihbischof Dr. Bentz in den Mittelpunkt seiner Festpredigt.

Viele Gläubige würden beim Spüren von auswegslos erscheinenden Situationen darauf hoffen, dass Gott Gutes möglich machen möge. Man solle wissen und sich immer wieder vor Augen führen, dass Gott uns Menschen niemals im Stich lasse. So wie einst auch die Heilige Rita. Auch in ihrem Leben habe es immer wieder Enttäuschungen gegeben, mit denen sie hätte umgehen und fertig werden müssen, und dies denn auch im Vertrauen auf Gottes gute Führung erfolgreich geschafft habe.

Unerschütterlicher Glaube

An diesem traditionellen „Rita-Tag“ würdigte der Prediger diese als eine ganz besondere Frau der Barmherzigkeit und der Liebe, die mit ihrem gütigen Herzen und ihrem unerschütterlichen festen Glauben an Gott und Jesus Christus stets eine Mittlerin zwischen den Fronten gewesen sei – und deren Liebe zu Gott sich allzeit in ihrem Herzen widergespiegelt habe.

Ganz in ihrem Sinne und nach ihrem Vorbild sei auch heute ein jeder Gläubige im Katholischen Glauben dazu aufgefordert, allzeit Erbarmen, Barmherzigkeit und Nächstenliebe dem Nächsten, der Familie und der ganzen Gesellschaft gegenüber zu zeigen.

Die Heilige Rita sei ein strahlendes Zeugnis christlichen Glaubens, das dazu beitrage, den Glauben der Menschen von heute zu stärken. Ihr Wirken von damals habe über die darauffolgenden Jahrhunderte hinweg bis heute immer wieder reiche Früchte getragen.

Das Leben und Wirken der Heiligen Rita stelle eine wahre Demonstration für die Barmherzigkeit und Liebe Gottes uns Menschen gegenüber sowie für den Frieden in Freiheit dar, und auch wir Christen von heute sollten für diesen christlichen Glauben demonstrieren, wie ihn die Heilige Rita uns vor über 600 Jahren vorgelebt habe.

Gottes Ruf hören

So wie einst die Heilige Rita, so sollten auch wir Christen heute Gottes Ruf hören, ihn verstehen und ihm vertrauen. Wichtig sei es immer wieder, das Leben zu verstehen im Blick zurück, aber es zu meistern im Gehen nach vorne, und dabei stets Vertrauen und Hoffnung zu schöpfen. Gott führe uns Menschen stets auf einem Weg zum Ziel, der nicht immer identisch sei mit den eigenen Vorstellungen. Eine große Herausforderung stelle im Moment die Tatsache dar, eine Kirche erleben zu müssen, die im Augenblick nahezu so dahin stolpere, und oftmals müsse man die Frage in den Raum stellen: „Gott, wo führst du uns hin in dieser heutigen Zeit?“.

Es gelte, wieder den Weg zu suchen und zu finden, der der Richtige im Sinne und Geiste Gottes ist, um so die drohende Gefahr zu vermeiden und verhindern, dass die Kirche unterzugehen droht in Gefahren der Unübersichtlichkeit.

Den eigenen Weg gegangen

Die Heilige Rita sei damals ihren eigenen Weg gegangen, weil sie in ihrem Leben stets ihr festes Ziel vor sich gehabt habe und sich dabei festgemacht habe an Gott. Ein Leben in die offene Zukunft hinein – in sich hinein gehend und sich ausrichtend an Gott.

Es gelte, sich aufzumachen auf einen geistlichen Weg in dieser momentanen sehr schwierigen Zeit, Frieden zu schaffen, Versöhnung zu suchen, in Ermutigung zu leben. Es gelte in, in Liebe zu leben – in der Liebe Gottes, in christlicher Nächstenliebe, in Freude, in gegenseitigem Vertrauen, in Gelassenheit. Es gelte, einen Weg zu gehen am Beispiel der Heiligen – voller Vertrauen und Gewissheit.

Am Ende des feierlichen Pontifikalamtes segnete Weihbischof Dr. Bentz am Rita-Altar die Rosen.

Und auch am Nachmittag – bei der Andacht zu Ehren des Heiligen Blutes in der wiederum gut gefüllten Wallfahrtsbasilika – erfolgte noch einmal eine Rosensegnung am Rita-Altar.

Bericht: Bernd Stiegelmeier, Fränkische Nachrichten

Den Weg bewusst im Angesicht Gottes gehen

Walldürn. Am vierten Wallfahrtssonntag, am Hochfest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers und dem traditionellen „Tag der Heimatvertriebenen, Aussiedler und ausländischen Mitbürger“, weilten auch in diesem Jahr wieder viele Wallfahrer in Walldürn. Im Mittelpunkt stand das feierliche Pontifikalamt mit Bischof em. Monsignore Frantisek Radkofsk aus Pilsen (Tschechien) als Hauptzelebrant. Feierlich umrahmt wurde es von Organist Sven Geier sowie dem Kirchenchor St. Cäcilia, der die „Messe in Es“ von Karl Kraft sowie das „Ave verum“ zur Aufführung brachte.

„Sind gekommen, ihn anzubeten“

Unter den Teilnehmern, die Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula begrüßte, waren unter anderem der Diözesan-Vorstand der Ackermanngemeinde in der Erzdiözese Freiburg, Roland Stindl, der geistliche Beirat der Ackermanngemeinde für die Erzdiözese Freiburg, Pfarrer Peter Bretl, zahlreiche Mitglieder der Ackermanngemeinden Freiburg und Würzburg sowie Pilgergruppen aus Pülfringen und Königheim.
Wie Pater Bregula hervorhob, stehe die Wallfahrt unter dem Leitwort: „Wir sind gekommen, ihn anzubeten“. Wenn man nur die beiden Worte „sind gekommen“ näher betrach-te, so meine hier die biblische Rede mit „Weg“ nicht nur den Weg, auf dem man immer schon sei. Die gefühlte Rede vom „Weg“ beginne erst dort, wo einer sich entschließe, aufzubrechen und „seinen Weg“ bewusst im Angesicht Gottes zu gehen.

Mutiger Aufbruch in die Fremde

Als solcher werde er zum „durchgängigen“ Aufenthaltsort, angefüllt mit Gotteserfahrungen. Für Wege dieser Art stünden Abraham und Ruth, aber auch das Volk Israel als Ganzes.
Hier ordne sich auch der Weg der Weisen aus dem Osten ein. Er sei mutiger Aufbruch in die Fremde, um den zu suchen und zu finden, der allein Heimat geben könne.
Für diesen Weg gebe es keine vorgezeichnete Reiseroute. Deshalb verlange er äußerste Achtsamkeit für die Wegzeichen, die nicht immer so außergewöhnlich seien wie ein Komet.
Viele der in diesem Gottesdienst Anwesenden hätten vor Jahrzehnten einen solchen Weg gehen müssen, und auch heute gebe es viele Menschen, die solche Wege gehen müssten – ohne besondere Wegzeichen.
Bischof Radkofsk freute sich, gemeinsam mit vielen Hunderten von Wallfahrern – hierunter vor allem viele Heimatvertriebene, Aussiedler und ausländische Mitbürger – eine Eucharistiefeier begehen und dabei das Blutkorporale und damit das Blut Jesu Christi verehren zu dürfen. Diese Wallfahrt nach Walldürn und die Feier der Heiligen Eucharistie mit einer solch großen christlichen Glaubensgemeinschaft stelle für ihn und sicher auch für alle Pilger eine echte Hoch-Zeit im christlichen Glauben dar.
Nach Lesungen aus dem Buch Exodus und aus dem 1. Brief des Apostel Petrus sowie nach der Verkündigung des Heiligen Evangeliums nach Markus durch Diakon Friedhelm Bundschuh stellte Bischof Radkofsk Gedanken, Worte und Ausführungen über das Leitwort der „Wallfahrt zum heiligen Blut“ in den Mittelpunkt seiner Predigt.
Ein ganz besonderes Anliegen war es ihm, allen Teilnehmenden mit auf den Heimweg von dieser Wallfahrt der Heimatvertriebenen zu geben, „auch weiterhin an Gott und dessen Sohn Jesus Christus, der sein Leben für uns Menschen am Kreuz geopfert habe, fest zu glauben, Gott und dessen Sohn auch weiterhin zu lieben, das Blut Jesu Christi als Symbol der Erinnerung des christlichen Glaubens zu sehen und anzuerkennen, Gott Dank zu sagen für die Sendung seines Sohnes zu uns Menschen auf diese Erde und bereit dazu zu sein, auch weiterhin den Leib und das Blut Jesu Christi in der Feier der Heiligen Eucharistie und damit durch den so dokumentierten christlichen Glauben unser irdisches Leben zu stärken“. Gott zu lieben und in seinem Geiste zu leben, das allein sei wahres Leben.

Bericht: Bernd Stiegelmeier, Fränkische Nachrichten

Großer Blutfeiertag mit Blutprozession in Walldürn

Walldürn. Mit dem Großen Blutsfeiertag begingen die Stadt Walldürn, die Katholische Pfarrgemeinde – und mit ihnen viele Hunderte Wallfahrer den größten und bedeutendsten Feiertag im Verlauf der vierwöchigen Wallfahrtszeit.
Mit den Walldürnern feierten Mitglieder des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem aus den Komptureien St. Bonifatius Walldürn, St. Bernhard von Clairvaux, Mannheim/Heidelberg, St. Martin Stuttgart und St. Kilian Würzburg, fünf größere Pilgergruppen sowie unzählige einzelne Wallfahrer aus dem gesamten süddeutschen Raum.

 

Das Pontifikalamt zelebrierte auch in diesem Jahr der Erzbischof der Erzdiözese Freiburg, Stephan Burger. Organist und Kirchenmusiker Sven Geier an der Dauphinorgel, sowie der Kirchenchor, ein Bläserensemble und Vokalsolisten der Wallfahrtsbasilika unter der Leitung von Sven Geier und Bernd Heß sorgten mit der Aufführung des „Kyrie“ und des „Agnus“ aus der „Missa Antiqua“ von Wolfram Menschick, dem „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart und dem „Walldürner Blutlied“ gemeinsam für ein feierliches kirchenmusikalisches Gepräge. Der Predigt und dem weiteren Verlauf des Pontifikalamtes schloss sich die große Blutsprozession durch die mit vielen kleinen Hausaltären geschmückten Straßen an. Daran nahmen unzählige Gläubige teil.

 

Bericht von Melanie Müller (FN) , Link zum Artikel: https://www.fnweb.de/orte/wallduern_artikel,-wallduern-grosser-blutsfeiertag-mit-blutsprozession-in-wallduern-_arid,1965555.html

Jesus Christus ist ein Vorbild

Walldürn. Ein weiterer Höhepunkt der diesjährigen Hauptwallfahrtszeit war am zweiten Wallfahrtssonntag, dem Familiensonntag, das Kommen von Weihbischof Florian Wörner aus Augsburg. In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte der Weihbischof das Leitwort der diesjährigen Hauptwallfahrtszeit: „Wir sind gekommen, ihn anzubeten (aus dem Matthäus-Evangelium). Kirchenmusikalisch feierlich umrahmt wurde das Pontifikalamt von Kirchenmusiker und Organist Sven Geier und von einer aus Mitgliedern der Familie Kreis bestehenden Schola.

Nachdem der Hauptzelebrant von Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFM Conv. und den weiteren Konzelebranten sowie den Ministranten unter dem feierlichen Geläut der Glocken vom Pfarrheim aus über den Wallfahrtsplatz in die Wallfahrtsbasilika dortigen Hochaltar geleitet worden war, begrüßte Pater Josef viele Wallfahrer, viele Familien den Hauptzelebranten, Bürgermeister-Stellvertreter Jürgen Schmeiser mit einigen Stadträten und Kreisräten, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates mit der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Eva-Maria Kötter an der Spitze, sowie eine Reihe von Pilgergruppen.

Der Stadtpfarrer sagte zum Leitwort, in diesem Geiste und Sinne sollte als gute Christen gemeinsam auf diesem Weg unseren weiteren Lebensweg bestreiten und nach seiner Wahrheit leben, damit wir zum ewigen Leben bei ihm, unserem Herrn gelangen können.

Nach den von Lektor Wolfgang Eisenhauer vorgetragenen Lesungen aus dem Buch Sacharija und aus dem Brief des Apostel Paulus an die Gemeinden in Galatien sowie nach der Verkündigung des Heiligen Evangelium nach Lukas durch Diakon Hans Miko stellte Weihbischof Florian Wörner das Leitwort in den Mittelpunkt seiner Predigt.

Die Frage „Für wen hältst du dich eigentlich?“ in den Raum stellend, versuchte er deutlich zu machen, dass dies oftmals ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen sei, dass ein jeder positiv über ihn denke. Er persönlich als Priester und Geistlicher glaube, dass in dieser Fragestellung primär eine Glaubensfrage zu sehen sei, wobei er hierbei deutlich machen wolle, dass bei allem Jesus Christus eine besondere Persönlichkeit, ein außergewöhnlicher Mensch und ein Vorbild sei. Jesus Christus sei der Christus Gottes, er komme von Gott. Jesus Christus sei der Messias. Nicht Fleisch und Blut hätten dies dem Apostel Petrus einst offenbart, sondern allein Gott in seiner Allmacht.

 

Leidensweg auf sich genommen

Jesus Christus sei Gottes Sohn – dies sei die Antwort des Glaubens. Die Erlösung der Menschheit sei durch den Tod Jesu Christi am Kreuz und durch seine Wiederauferstehung erfolgt. Jesus Christus sei der Erlöser – durch seine Wunden am Kreuz seien wir Menschen erlöst. Jesus Christus habe ganz bewusst diesen Leidensweg auf sich genommen, sei für uns Menschen am Kreuz gestorben und dann schließlich wiederauferstanden. „Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus Christus den Sieg davon getragen.“

Der Mensch sei nirgends größer, als wenn er vor Gott knie, in dem Wissen, dass Gottesfurcht jegliche Heidenangst vertreibe. Besonders wichtig sei es, Gott und Gottes Sohn Jesus Christus allzeit die Ehre zu geben und zu huldigen, was wiederum aber auch wieder heiße, ihm das Sagen zu geben. Alle Menschen seien Geschöpfe Gottes und so gesehen gelte es, Gott anzuerkennen und allzeit das zu tun, was er uns sage. Eine jeder solle und müsse anerkennen, dass Gott in diesem unserem irdischen Lebensdasein stets die erste Geige spiele.

Das Wort „Selbstverleugnung“ danach in den Mittelpunkt seiner Predigt stellend, forderte er alle Gottesdienstbesucher auf, stets nicht das „Mein“, sondern vielmehr das „Dein“ und „Unser“ in den Mittelpunkt des Lebens- und Familienalltags zu stellen – so wie dies Jesus Christus uns Menschen einst vorgelebt habe.

Ein jeder gläubige Katholik heute sei dazu aufgefordert, es Jesus Christus gleichzutun. Der Weg Jesu Christi sei einzig und allein der richtige und wahre Weg in diesem irdischen Leben, und nur dieser Weg bringe uns zum richtigen Ziel, zum Reich Gottes. Gerade die Wallfahrt brauche solche Menschen! ds

 

Bericht aus den Fränkischen Nachrichten vom20.06.2022, Autor: ds

Öffentliches Glaubensbekenntnis

Walldürn. Viele Gläubige und Wallfahrer nahmen in diesem Jahr nach zweijähriger „Corona-Zwangspause“ am Donnerstagvormittag an der großen Fronleichnamsprozession im Rahmen der vierwöchigen Wallfahrt „Zum Heiligen Blut“ teil. Die Prozession war wieder durch ihre besondere Feierlichkeit, durch die festliche Gestaltung der vielen Freialtäre, der Straßen und der Häuser in der Innenstadt sowie durch die umsichtige organisatorische Leitung vonseiten der katholischen Pfarrgemeinde „St. Georg“ Walldürn aus.

Diese Fronleichnamsprozession, die auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurückblicken kann, dokumentierte ein besonders beeindruckendes tiefreligiöses Erlebnis und öffentliches Glaubensbekenntnis, wie es in dieser Form und Größe von den meisten auswärtigen Prozessionsteilnehmern und Wallfahrtsbesuchern wohl nur selten erlebt wird.

Auch in diesem Jahr zeigte es sich wieder, dass diese Fronleichnamsprozession in der ersten Wallfahrtswoche einen ganz besonderen Anziehungspunkt für alle Wallfahrer darstellt, zumal deren besondere Ausstrahlungskraft und Bedeutung noch vertieft wird durch die mit ihr verbundene Blutsprozession, die sich im Mittragen von Monstranz und Blutkorporale offenbart.

Der Prozession vorangegangen war ein feierliches Hochamt in der Wallfahrtsbasilika, in dessen Mittelpunkt die Predigt von Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv. stand, und das kirchenmusikalisch feierlich umrahmt wurde vom Organisten Sven Geier.

An der Prozession durch die Straßen der mit Freialtären, Fahnen und Fähnchen festlich geschmückten Innenstadt nahmen neben den kirchlichen Vereinigungen, Erstkommunionkindern und der Schwesternschaft, auch wieder zahlreiche Walldürner Vereine mit ihren Fahnenabordnungen, Vertreter der Stadt mit Bürgermeister-Stellvertreter Fabian Berger und den Mitgliedern des Walldürner Gemeinderates an der Spitze, Oberstleutnant Beuschel vom Bundeswehr-Standort Walldürn, eine Ehrenformation der Bundeswehr und der Feuerwehr Walldürn sowie die Mitglieder des Pfarrgemeinderates der Seelsorgeeinheit Walldürn und der katholischen Pfarrgemeinde „St. Georg“ teil.

Wie immer machte die Prozession unterwegs wieder an den vier großen Freialtären bei der Volksbank, an der Kreuzung Keimstraße/Friedrich-Ebert-Straße, Am Plan und auf dem Wallfahrtsplatz halt, wo dann jeweils der sakramentale Segen erteilt wurde. Viele Freialtäre entlang des Prozessionsweges fanden mit ihrer hübschen und dekorativen Ausgestaltung die Bewunderung der Teilnehmer. ds

Bericht aus den Fränkischen Nachrichten vom 17.06.2022 , Autor: ds

In Walldürn: Mit Freude zum Gnadenort

Walldürn. Zwischen fünf und zehn Tagen beschwerlichen Pilgerweges lagen hinter den 370 Wallfahrern und Pilgern der diesjährigen 317. Fulda-/Eichsfelder-/Baunataler-/Unterfränkischen Fußprozession, als diese am Mittwoch traditionsgemäß gegen 12 Uhr über die Fulda-Eichsfelder-Straße und die Fulda-Eichsfelder-Fußgängerbrücke kommend am ehemaligen „Walldürner See“ eintraf.

Empfang am „See“

Dort wurden die Pilger von Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula OFM Conv., P. Irenäus Wojtka OFM Conv., P. Kamil Piotrowski OFM Conv., sowie P. Leon Rawalski OFM Conv., von Gemeindereferent Adrian Ambiel, und von den Walldürner Ministranten mit ihren Fahnen empfangen und dann unter dem Geläut der Glocken zur Wallfahrtsbasilika geleitet. Die legten diese traditionelle Fußwallfahrt nach Walldürn auch in diesem Jahr wieder nach einem Wallfahrtsamt in der Heilig-Geist-Kirche in Fulda gemeinsam zurück. Bereits zum 337. Mal jährt sich in diesem Jahr die Fußwallfahrt nach Walldürn von den Wallfahrtsteilnehmern aus dem Eichsfeld. Mit den Wallfahrern wieder über 30 Musiker sowie mehrere Geistliche und circa 15 bis 20 Sanitäter an.

Neues Pilgerführerteam

Angeführt wurde diese Traditions-Fußwallfahrt in diesem Jahr erstmals vom neuen Fuldaer Pilgerführer-Team mit Winfried Möller, Barbara Gutmann, Stefan Bildhäuser und Hans Vilmar, sowie dem Pilgerführer aus dem Eichsfeld, Hermann Josef Montag, und dem Pilgerführer aus dem Baunatal, Norbert Heil, und einem gut aufeinander eingespielten Organisationsteam. Es leitete die Wallfahrer die ganzen Tage über auf dieser beschwerlichen und anstrengenden Fußwallfahrt sehr umsichtig und führte sie sicher bis ans Ziel.

Am letzten Wallfahrtstag reihte sich auch Bischof Dr. Michael Gerber aus Fulda auf der letzten Tagesetappe von Külsheim nach Walldürn ein, am Zielort angelangt vom ehemaligen „Walldürner See“ bis zur Basilika taten dies auch der Stadtpfarrer und die Patres des Franziskaner-Minoriten-Konvents Walldürn.

Müde und erschöpft angesichts der Strapazen in den zurückliegenden Tagen, aber dennoch voller Freude und Zuversicht angesichts des erreichten Wallfahrtszieles, wurde die Pilgerschar unter dem Geläut der Glocken der Basilika die letzte Wegstrecke durch die Seestraße und Hauptstraße zur Gnadenstätte des „Kostbaren Heiligen Blutes“ in der Basilika geleitet.

Traditioneller Fußfall

Auch in diesem Jahr wurde wieder die Tradition des ursprünglichen Wallfahrens mit den besonderen Ausdrucksformen und religiösen Empfindungen gewahrt, das bewies die Tatsache, dass sich viele der Teilnehmer der Fußprozession beim ersten Anblick der Wallfahrtsbasilika zwischen Höpfingen und Walldürn auf die Erde niedersinken ließen und nach dem Einzug in der Basilika den traditionellen Fußfall vornahmen und dabei vor dem Hochaltar den Boden mit dem Mosaik des Schiffes Petri küssten. Nach der Ankunft verweilten die Pilger dieser neben der Kölner Fußprozession ältesten und traditionsreichsten Walldürner Fußprozession nach der Ankunft in der Basilika, um dort das „Kostbare Heilige Blut Jesu Christi“ in Form eines Blutkorporales am Blutaltar zu verehren. Mit der Teilnahme an dieser Fußwallfahrt stellten sie die tiefere innere Einstellung zum christlichen Glauben und zur katholischen Kirche eindrucksvoll unter Beweis.

 

Pontifikalamt in der Basilika

Im Anschluss fand noch ein feierliches Pontifikalamt mit Bischof Dr. Michael Gerber aus Fulda als Hauptzelebrant statt (siehe weiteren Bericht.)

Bericht aus den Fränkischen Nachrichten vom 16.06.2022, Autor: Bernd Stieglmeier

Wallfahrt der Gemeinschaft

Walldürn. Nach einem siebentägigen Fußmarsch über insgesamt 262 Kilometer von Porz-Urbach bei Köln aus erreichten am Montagabend insgesamt 225 Teilnehmer der ältesten und traditionsreichsten Walldürner Fußwallfahrt den Wallfahrtsort.

Gesäumt von Walldürner Bürgern und von den mit Bus und Pkw bereits vorher angereisten Mitgliedern der Bruderschaft „Zum Kostbaren Heiligen Blut“ aus Porz-Urbach waren die Straßenränder am Ortseingang, als Brudermeister Stefan Beßlich dem Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter P. Josef Bregula, OFM Conv. und seinen geistlichen Mitbrüdern des Ordens der Franziskaner-Minoriten die Ankunft dieser 372. Kölner Fußwallfahrt meldete. Die Wallfahrt hatte am 7. Juni in Porz-Urbach mit einer Pilgermesse für 178 Wallfahrtsteilnehmer ihren Anfang genommen.

Pater Josef Bregula war sehr erfreut und tief beeindruckt über die große Teilnehmerzahl von Pilgern, die diesen langen und beschwerlichen Fußmarsch über vier Landesgrenzen hinweg angetreten hatten, um durch diese Fußwallfahrt ihre tiefe innere Einstellung zum christlichen Glauben und zur katholischen Kirche zu dokumentieren. Er begrüßte weiter 18 Pilgerinnen und Pilgern aus Walldürn und Umgebung, die diese Wallfahrt (teilweise ganz, teilweise tageweise) mitgegangen waren am Gnadenort zum kostbaren Heiligen Blut in Walldürn.

Sie alle hätten es geschafft und seien nach zweijähriger Pandemiepause am Ziel ihres diesjährigen Wegs angekommen. „Wir sind gekommen, ihn anzubeten, so laute das Leitwort der Wallfahrt. Es sei die Aussage der drei Weisen aus dem Morgenland, von denen das Matthäus-Evangelium in seinem zweiten Kapitel berichte.

Eine schöne Verbindung zu der Pilgergruppe aus Köln, denn genau dort stehe im Dom der Goldschrein, der die Gebeine der Heiligen Drei Könige beherberge. Diese hätten sich am Himmel orientiert und Gott schließlich am Ende ihres Weges gefunden, gleichsam als Frucht. Er hoffe, dass alle Köln-Wallfahrer viele Früchte – vor allem geistige Früchte – auf ihrer Wegstrecke hierher nach Walldürn hätten sammeln können, um davon auf ihrem weiteren Weg zehren zu können.

Brudermeister Stefan Beßlich sagte nach der feierlichen Ankunft in der Wallfahrtsbasilika, von den Witterungsverhältnissen her gesehen sei es eine recht anstrengende, aber dennoch ungewöhnlich schöne und harmonische Fußprozession gewesen, die allen Teilnehmern auch dieses Mal wieder viel an körperlichen Strapazen abverlangt hätte. Resümierend stellte er fest, dass man sieben Tage lang als „Großfamilie“ mit vielen Freunden auf einem gemeinsamen Pilgerweg gewesen sei, sieben völlig unterschiedliche Landschaften kennengelernt habe, gemeinsam Rosenkränze gebetet und Stunden der völligen Stille erlebt hätte.

Zum guten Gelingen habe vor allem das sehr disziplinierte Verhalten aller Teilnehmer, die gute Betreuung durch das Organisationsteam sowie durch die diese Kölner Fußwallfahrt begleitenden geistlichen Seelsorger und nicht zuletzt die vorbildliche Betreuung aller Teilnehmer durch die kirchlichen und weltlichen Vereine entlang des Wallfahrtsweges in den jeweiligen Übernachtungsorten beigetragen.

Er dankte allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben. Sie alle hätten sehr wesentlich mit dazu beigetragen, dass diese Fußwallfahrt wieder zu einem ganz besonderen religiösen Ereignis und Erlebnis geworden sei.

Alle Teilnehmer hätten diese Wallfahrt der Gebete, des Singens, der Stille, der Fröhlichkeit, der Harmonie, der Gemeinschaft und der Bekanntschaft als persönliche Stärkung am Glauben sowie am Christ- und Kirchensein empfunden und hierbei ganz bewusst auch ein inniges und herzliches Zusammengehörigkeitsgefühl mit ihren Mitpilgern erlebt.

Spenden gesammelt

Die Teilnehmer hätten einmal mehr im Rahmen einer Spendensammlung wieder ihr großes Spenderherz für hilfsbedürftige Menschen offenbart, indem sie stolze 6000 Euro für das Kinderkrankenhaus in Dakar im Senegal (Afrika) gesammelt hätten. Sehr feierlich war vor diesen Ansprachen wie in jedem Jahr unter Glockengeläut und zu den Klängen der Odenwälder Trachtenkapelle der Einzug in die Wallfahrtsbasilika. Die kirchliche Begrüßungsfeierstunde fand mit dem „Irischen Segensgruß“ ihren Abschluss.

Am Dienstagvormittag fand dann noch für die Pilger dieser 371. Kölner Fußwallfahrt ein feierliches Hochamt in der Basilika statt. ds

Bericht aus den Fränkischen Nachrichten vom 15.06.2022, Autor DS

Franziskuskapelle: Ort der stillen Anbetung – 265 Stunden Anbetung zur Hauptwallfahrtszeit in Walldürn

Am kommenden Sonntag beginnt in Walldürn die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit unter dem Leitwort: „Wir sind gekommen, ihn anzubeten.“ Die Stelle ist aus dem Matthäus-Evangelium entnommen und stellt am eucharistischen Gnadenort zum Heiligen Blut in Walldürn besonders die Bedeutung und Beziehung zu Jesus Christus in den Mittelpunkt. Ziel für viele Pilger ist der Heilig-Blut-Altar mit dem Blutschrein und dem darin befindlichen Korporale. Nach zweijähriger Corona-bedingter Pause findet nun auch wieder die eucharistische Anbetung in der Franziskuskapelle im Gemeindezentrum statt. Diakon Friedhelm Bundschuh hat dazu mit großem Engagement insgesamt wieder 265 Anbetungsstunden mit Hilfe eines Gebetsteams abdecken können, sodass zu diesen Zeiten immer jemand für die Kapelle anwesend sein wird und dafür verantwortlich zeichnet. Von morgens um 8.30 Uhr bis abends um 18 Uhr findet im ersten Obergeschoss des Gemeindezentrums, direkt neben der Wallfahrtsbasilika, die eucharistische Anbetung in der Stille statt. Ausnahme ist an Fronleichnam (16.6.), am Großen Blutfeiertag (23.6.) und am Rita-Tag (7.7.) da beginnt die Aussetzung erst nach den Prozessionen bzw. des Hochamts ab 12 Uhr. Täglich um 18 Uhr wird in der Franziskuskapelle dann auch der eucharistische Segen erteilt. Alle Pilgerinnen und Pilger haben dorthin Zutritt und auch über einen Fahrstuhl kann die Kapelle barrierefrei erreicht werden. 265 Stunden Anbetung finden in diesen vier Wochen der Hauptwallfahrtszeit statt und unterstreichen damit die Bedeutung des Wallfahrtsorts in der Erzdiözese Freiburg, der im Jahr 1330 aus der Feier der Eucharistie heraus entstanden ist. Für die Pilger ist diese Anbetungskapelle auch ein dankbarer Rückzugsraum um nach einem ereignisreichen und anstrengenden Wallfahrtstag dort zur Ruhe und ins Gebet zu kommen.

Wallfahrtsprogramm 2022 – Pilgergruppen in Vorbereitung

Das Wallfahrtsprogramm 2022 steht. Gut vier Wochen sind es noch bis zur diesjährigen Hauptwallfahrtszeit und nach den bisherigen Rückmeldungen der Pilgergruppen und den letzten notwendigen Klärungen, konnte die Wallfahrtsleitung für die Wallfahrtssaison und die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit das Programm fertigstellen. Viele Gruppen freuen sich auf ihr Kommen zum Gnadenort nach Walldürn und haben sich, vor allem auch mit Blick auf die Corona-Situation, intensiv vorbereitet. Zahlreiche Bischöfe werden den feierlichen Festgottesdiensten vorstehen. Rund um den Wallfahrtsplatz wurden bereits die neuen Fahnen gehisst und auch alle Türen der Basilika zum Heiligen Blut wurden ausgebessert und erhielten einen neuen Anstrich. Änderungen und weitere aktuelle Informationen können auf der Homepage unter www.wallfahrt-wallduern.de entnommen werden.

 

Zum Wallfahrtsprogramm 2022 *

 

* In Kürze auch in der Wallfahrtsapp verfügbar

Die Hauptwallfahrtszeit soll in diesem Jahr wieder nahezu im gewohnten Rahmen stattfinden

Blutprozession Walldürn

Wallfahrtssaison beginnt am kommenden Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Basilika

Zwei Jahre lang fand die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit aufgrund der Corona-Pandemie in einem sehr stark reduzierten Umfang statt. Nun soll sie wieder in einem nahezu gewohnten Rahmen vom 12. Juni bis 10. Juli stattfinden. Dieses Signal gab letzte Woche der Wallfahrtsausschuss. „Nachdem uns die Corona-Vorschriften der Erzdiözese Freiburg einen gewissen Spielraum gegeben haben und die Abstandsregelung in den Kirchenbänken aufgehoben wurden, hat der Ausschuss entschieden die Hauptwallfahrtszeit in diesem Jahr wieder in gewohnter Weise, wenn auch mit einigen Einschränkungen, durchzuführen“, so der Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFMConv. Aktuell haben sich bereits Pilgergruppen angemeldet und planen ihr Kommen an den Gnadenort zum Heiligen Blut nach Walldürn. Die Koordination dieser vier Wochen liegt in den bewährten Händen des Wallfahrtsbüros und des ehrenamtlichen Helferteams. In Abstimmung mit der Ortspolizeibehörde der Stadtverwaltung Walldürn wird auch die Durchführbarkeit für die großen Prozessionen am Fronleichnamsfest und dem Großen Blutfeiertag sowie der beiden großen Lichterprozessionen geklärt. Für die Mitteilung des Wallfahrtsprogramms wird aus Zeitgründen nur die elektronische Form über die Homepage und sonstigen digitalen Medien der Wallfahrt Walldürn erfolgen können. Einzelne besondere Tage der Hauptwallfahrtszeit wurden auch erörtert und so wird es beispielsweise am Rita-Tag keine Verteilung von Rosen oder am Festtag des Heiligen Antonius auch keine Antonius-Brötchen geben. Diese können von den Pilgern mitgebracht werden, die dann in den Gottesdiensten gesegnet werden. Auch das Abholen der Pilgergruppen durch die Ministranten an den Ortseingängen kann wegen personellen Rückgängen nicht gewährleistet werden. Dennoch wird versucht über die ehrenamtlichen Prozessionsabholer und Franziskanerpatres, die Gruppen in Empfang zu nehmen und zur Basilika zu begleiten. Nach wie vor gilt aktuell das Tragen einer medizinischen Maske in der Basilika und ist für alle Gottesdienste verpflichtend. „Diese kurzfristige Planung stellt die Wallfahrtsleitung vor enorme Herausforderungen und es wird schon heute um Verständnis gebeten, wenn nicht alles reibungslos abläuft und alle Wünsche erfüllt werden können“, so die Mitteilung an die Pilgergruppen.

Auch dieses Jahr wird die Hauptwallfahrtzeit wieder in eine Wallfahrtssaison eingebunden sein, die am kommenden Sonntag, 1. Mai mit einem festlichen Gottesdienst beginnt und bis zum 16. Oktober andauert. Mit Blick auf die besonderen Themenwallfahrtstage werden der Wallfahrtstag für die Erstkommunionkinder (21. Mai), ausschließlich für die Kinder der letzten drei Jahre aus der Seelsorgeeinheit Walldürn, die Motorad-Wallfahrt (4. Juni) und auch die Fahrrad-Wallfahrt (10. September) angeboten. Allerdings wird es dabei keine Verpflegung seitens der Wallfahrtsleitung im katholischen Gemeindezentrum geben, sondern es wird auf die örtlichen gastronomischen Betriebe verwiesen. Ein Rahmenprogramm wird es aber zu den jeweiligen Tagen geben. Die Vorfreude auf die Wallfahrt 2022, die unter dem Motto steht: „Wir sind gekommen ihn anzubeten“, ist besonders auch bei den Wallfahrtsgruppen spürbar, die sich nach einer so langen Pause auch beim Pilgern wieder eine Normalität wünschen. Aktuelle und fortlaufend ergänzende Informationen unter www.wallfahrt-wallduern.de

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