Vorstandstreffen in Walldürn

Am letzen Wochenende im Oktober hat sich der neugewählte Vorstand der Wallfahrt in Walldürn zur Herbstsitzung getroffen. Auch der neue Präses, Pfarrer Johannes Mahlberg, war mit beim Treffen dabei.

Erste Reihe (v.l.n.r):

Nicole Janz-Steul, Runkel

Rudolf Hermes, Königswinter

Stefan Beßlich, Porz-Urbach

Zweite Reihe (v.l.n.r):

Marianne Fritsch, Porz-Wahn

Hubert Schirmer, Mannheim

Hartmut Ackermann, Obernburg

Marina Kloft-Haberstock, Wallmerod

Dritte Reihe (v.l.n.r):

Pfarrer Johannes Mahlberg, Porz-Wahn

Björn Hohl, Idstein

Diedrich Frielinghaus, Porz

Johannes Sroka, Herschbach OwW

Michaela Balling, Porz-Eil

Foto – Marcel Ditrich

Quelle: Facebook – Fußwallfahrt nach Walldürn

Ankunft der Kölnpilger

14.06.2017 –  Am Montag erreichten die Wallfahrer ihr Ziel / Sieben Tage auf dem 262 Kilometer langen Weg unterwegs

Am Friedhof wurden die 250 Pilger – darunter auch wieder Wallfahrer aus Walldürn und der Region – neben Kardinal Woelki, Köln, von Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula, OFM conv., den Franziskanerpatres, Bürgermeister Markus Günther und zahlreichen Walldürner Bürgern begrüßt. Unter den Klängen der Odenwälder Trachtenkapelle führte der Weg der Wallfahrer in die Basilika. Dort angekommen versammelten sich die Wallfahrer für die Dankgebete rund um den Blutaltar.

Am Blutaltar legten die Wallfahrer auch einen Rucksack ab. Um den Leitgedanken “Lasten füreinander tragen, Freude miteinander teilen” der Wallfahrt für jeden sichtbar umzusetzen, wurde der Rucksack in diesem Jahr mitgeführt. Jeder Wallfahrer, jede Gemeinde durch die der Pilgerweg führte, jeder Freund und Förderer der Wallfahrt aber auch Zuschauer am Wegesrand konnten ihre Lasten und Freude in Form von Zetteln in diesem Rucksack einlegen. Am Wallfahrtsende wurde der gefüllte Rucksack am Blutsaltar in der Wallfahrtsbasilika niedergelegt, sagte Brudermeister Stefan Beßlich.

“Am Ziel angekommen”

“Sie haben es geschafft, sie sind am Ziel ihrer Pilgerstrecke angekommen” sagte Pater Josef bei der Begrüßung. Er hoffe, dass die Wallfahrer auf der Strecke wieder viel Positives erlebt haben und den Alltagsstress für einiger Zeit vergessen oder wenigstens ausblenden konnten. Oft seien es Kleinigkeiten, die einen aus dem Alltag holen und zuversichtlich in die Zukunft blicken lassen.”Schöpfen sie Kraft aus diesen hoffentlich vielen Kleinigkeiten, Kraft für ihren Alltag, für sich selbst und ihre Familien, für ihr weiteres Leben.Nehmen sie die Euphorie dieser Wallfahrt mit hinaus in ihren Alltag und geben sie dies auch an ihre Mitmenschen weiter.”

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zollte den Pilgern Hochachtung und Respekt, dass einen so lange Weg gegangen sind. Ein wichtiges Wort des Christentums sei “für”. Christus habe sein Blut “für und hingegeben”. Daraus fließe alles Heil – “für uns, für die ganze Welt, für die Kirche”. Am Ziel der Wallfahrt angekommen werde manch Belastendes, Schweres von den Pilgern abfallen. Das sei auch die Erfahrung, die man machen werde, wenn man zum Heiland komme. “In dem Wissen, da ist einer, der uns erwartet, der bereit ist, uns in die Arme zu schließen.”

Stefan Beßlich sprach von einer guten Wallfahrt durch wunderbare Landschaften, mit guten Gesprächen und einem guten Miteinander. Die allerdings unter dem unbeständigen Wetter litt. Die Spende, die auf dem Weg aus den Reihen der Pilger zusammen kam, kommt Menschen in Sierra Leone zugute, sagte Beßlich. 8500 Euro haben die Wallfahrer gesammelt. “Damit retten sie Menschenleben”, so Beßlich.

© Fränkische Nachrichten

[Impressionen] Einzug der Kölner Fußwallfahrer

Auf der Facebookseite der Fußwallfahrt Köln-Walldürn gibt es Impressionen der diesjährigen Fußwallfahrt

 

Impressionen Köln-Porz-Urbach nach Walldürn 2017

Posted by Fußwallfahrt Köln-Walldürn on Dienstag, 13. Juni 2017

 

 

Link zu den Impressionen:

Impressionen Köln-Porz-Urbach nach Walldürn 2017

 

„Schöpfen Sie Kraft für Ihren Alltag“

– 25.05.2016 – 

Nach sieben Tagen und 262 Kilometern Wegstrecke war es geschafft: Die Kölner Fußpilger sind am Montag Abend eingetroffen. Die Ankunft ist immer einer der Höhepunkte der Wallfahrt.
23.05.2016 Ankunft Kölner Pilger
Die Kölner gehören zu den größten Gruppen, die an der Walldürner Heilig-Blut- Wallfahrt teilnehmen. Am vergangenen Dienstag sind die Pilger in Köln-Porz gestartet, Richtung Walldürn, wie es Pilger seit über 360 Jahren tun. Müde und erschöpft, aber glücklich wurden die Pilger am Friedhof von den Patres des Franziskanerklosters mit Stadtpfarrer Pater Josef Bregula, OFM conv.,an der Spitze und Bürgermeister Markus Günther empfangen. Gekommen waren auch wieder viele Walldürner, die die Pilger empfingen.

Unter den Wallfahrern waren auch 38 Teilnehmer aus Walldürn und der Region. 467 Pilger nahmen an der Wallfahrt teil.

Gemeinsam ging es unter Glockengeläut auf das letzte Stück in Richtung Wallfahrtsbasilika. Dort angekommen versammelten sich die Wallfahrer für die Dankgebete rund um den Blutaltar.
Euphorie mitnehmen

Begrüßung durch Stadtpfarrer und Bürgermeister

Stadtpfarrer Pater Josef Bregula OFM conv., begrüßte die Pilger. “Sie haben es geschafft, sie sind am Ziel ihre Pilgerstrecke angekommen”, so der Stadtpfarrer. Der Weg war beschwerlich, das Wetter nicht immer wohlgesonnen. “Im Rückblick aber wird das Positive überwiegen. Das Miteinander, die Begegnungen, die Gebete, die stillen Momente. Schöpfen sie Kraft daraus für ihren Alltag. Nehmen sie die Euphorie mit und geben sie diese Euphorie an ihrte Mitmenschen weiter.” Die Ankunft der Kölnwallfahrt sei immer ein Erlebnis, so der Stadtpfarrer weiter, “und wir bilden hier gemeinsam eine Familie”.

Ankunft am Hl. Blut Altar

Pilgerführer Philip Beßlich sagte, man sei in Köln gestartet mit den Gedanken Brücken bauen, aufeinander zugehen, füreinander dasein. Er erinnerte an die sieben Brücken, die symbolisch für vieles stehen, was diese Wallfahrt ausmache. Sieben Tage sei man unterwegs gewesen, habe weiter sieben mal sieben Rosenkränze gebetet oder sieben mal sieben Phasen der Stille erlebt. Und wie eine Brücke brauche eine Wallfahrt stabile Pfeiler. Das seien auf dem Weg die Stationen gewesen, die Freunde und Wallfahrtsbekanntschaften, sie sich um die Pilger kümmerten.

Pilgerehrung für Ehepaar Gemmer am 23.05.2016

Und ganz am Ende gab es in der Wallfahrtsbasilika ein besonderes Jubiläum, so Beßlich: sieben mal sieben Wallfahrten, also insgesamt 49 Mal, haben sich mittlerweile Beate und Gerhard Gemmer auf den Weg nach Walldürn gemacht, was die Wallfahrer in der in mildes Licht getauchten Basilika mit einem herzlichen und langen Applaus würdigten.

 

[Impressionen] Pilger auf dem Weg nach Walldürn

Aktuell sind u.a. die Fußwallfahrten aus Köln, Fulda, Mömbris und Großwallstadt unterwegs in die Wallfahrtsstadt. Wir wünschen Euch und allen anderen Gruppen, die sich auf den Weg zum Heiligen Blut machen eine segensreiche und sichere Wallfahrt nach Walldürn. Wir freuen uns auf Euer kommen.

 

Fußgruppe aus der Domstadt Köln:

 

 

Weitere Impressionen der Kölner Fußwallfahrt finden Sie auf Facebook:

Fußwallfahrt Köln-Walldürn