Jugend-Wallfahrt ließ die Beziehung zu Jesus wachsen

Mit gleich fünf verschiedenen Gottesdienstformaten erlebten die Jugendlichen ein ganz besonderes und abwechslungsreiches Wallfahrtstreffen, das sich über den ganzen Tag hin zu einem richtigen Glaubensfest gesteigert hat. „Dieser Wallfahrtstag war ein Neuanfang als Angebot für die Jugendlichen, das sehr bereichernde und intensive Inhalte und Momente bot“, so das erste Fazit des Vorbereitungsteams. Darüber hinaus wurde auch noch die Ausstellung „Die Eucharistischen Wunder in der Welt“ eröffnet und damit das kurze Leben des Seligen Carlo Acutis in den Mittelpunkt gestellt, der sich als Vorbild für die Jugend, wie ein roter Faden durch diesen Tag gezogen hat.

 

 

Begonnen hatte der Tag mit einem Morgenlob in der Wallfahrtsbasilika, das von Pater Irenäus Wojtko OFMConv gehalten wurde. Dabei wurde im Gebet, in Psalmen, Fürbitten und  Liedern dem Heiligen Franziskus von Assisi gedacht, der an diesem Tag seine Wundmale empfing. Auch der Blutschrein wurde für diesen Wallfahrtstag ganztägig geöffnet. Mit einer Eucharistischen Lobpreis-Andacht, gestaltet vom Stay and Pray-Team wurde der Nachmittag eingeleitet. Eingebettet in zahlreiche neue geistliche Lieder wurden die Fragen eingebunden und betrachtet: Was bedeutet Lobpreis? Wie ist meine Beziehung zu Jesus? Wie stehe ich vor Gott?

 

Beim Jugend-Rosenkranz führte Gemeindereferent Adrian Ambiel die Jugendlichen in diese besondere Gebetsform ein und weckte Interesse und Neugierde bei den Teilnehmenden. Der Höhepunkt dieses Wallfahrtstages fand dann mit der Feier des Jugendgottesdienst statt, der von Pfarrer Alexander Eckert aus Esselbach vom pastoralen Raum Marktheidenfeld des Bistums Würzburg lebendig zelebriert wurde. Im liturgischen Dienst mit dabei waren sein Zwillingsbruder Diakon Tobias Eckert, Pater Irenäus und Gemeindereferent Adrian Ambiel. In seiner Predigt ging Pfarrer Eckert immer wieder auf das Leben und Wirken des Seligen Carlo Acutis ein, der mit seiner Glaubenshaltung als beispielhaft für die Jugend zu bezeichnen sei. „Carlos Blick ging dabei nicht nur nach Außen, sondern sehr oft nach Innen. Das, was uns heute oftmals fehlt, nämlich nach dem wahren Sinn zu suchen. Carlo hat Gott in sich entdeckt“, so Eckert. Und: „Die Eucharistie und die eucharistische Anbetung waren sein Lebensprogramm.“ Abschließend appellierte der Geistliche an die Jugendlichen: „Besucht öfters die Heilige Messe. Gebt Jesus einen Raum in Euren Herzen und Eurem Leben. Er hält immer ein Abenteuer für Euch bereit.“ Für den richtigen Ton im Jugendgottesdienst sorgte die Jugendband „Young Musicians“.

Danach gingen etwa achtzig Jugendliche mit brennenden Kerzen in einer Prozession zur St. Marienkirche, wo mit einem Taizé-Gebet dieser Tag einen wunderbaren Abschluss fand. Hierbei brachte die Musikgruppe „Klang4you“ einfühlsame Taizé-Lieder zu Gehör. Dieser Wallfahrtstag wird den Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben und Adrian Ambiel blickte am Ende bereits in die Zukunft und ermunterte die Jugend bei Interesse sich an den Vorbereitungen zu beteiligen.

 

 

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