Pilgertag am 08.Mai 2021

Am Samstag, 8. Mai findet an der Gnadenstätte zum Heiligen Blut in Walldürn ein weiterer Pilgertag statt. Erstmals gibt es in diesem Jahr eine Wallfahrtssaison, die noch bis zum 17. Oktober andauern wird.

Die Geschichte der Wallfahrt in Walldürn geht auf das Ereignis im Jahre 1330 zurück und wird bis heute lebendig gehalten.

Sie können Ihren Pilgertag ganz individuell gestalten und an folgenden Gottesdienstzeiten teilnehmen:

  • 9:30 Uhr Pilgeramt
    • anschl. Besuch der Lourdes-Grotte
  • individueller Pilgerweg zum Märzenbrünnlein (2,5 km, ausgeschildert); Start am Wallfahrtsplatz
  • Stilles Gebet am Blutaltar
  • 18:00 Uhr Rosenkranz
  • 18:30 Uhr Heiliges Amt

 

Eine Pilgertour mit dem Auto, Wohnmobil, Fahrrad, Motorrad oder zu Fuß ist sicherlich ein Erlebnis und gibt Ihnen Kraft und Stärke für den Alltag.

 

Patrozinium in der Basilika und „Stay&Pray“ am 23.04.2021

Das Hochfest des Heiligen Georg begeht die katholische Kirche am kommenden Freitag, 23. April. Auch ein besonderer Tag für die Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut, deren erster Kirchenpatron der Heilige ist. Sein Name steht für Tapferkeit und Nächstenliebe, Ritterlichkeit und Höflichkeit. Am bekanntesten ist das Bild des Heiligen, der um 280 in Kappadokien in der heutigen Türkei geboren wurde, wie er als Ritter auf einem Pferd sitzt und gegen einen zunächst übermächtig erscheinenden Drachen kämpft. Das Hochamt für die Pfarrgemeinde zu diesem Patrozinium beginnt um 18.30 Uhr. Im Anschluss daran findet die gestaltete eucharistische Abendandacht „Stay&Pray – bleiben und beten“ statt. Das Thema an diesem Abend lautet: „Jesus, du bist da!“ Verschiedene Gebete und neue geistliche Lieder werden zu hören sein und auch eine Phase der stillen Anbetung findet Berücksichtigung. Nach einem Heilungsgebet, Fürbitten und dem Vaterunser endet diese Anbetungsstunde gegen ca. 20.30 Uhr mit dem sakramentalen Schlusssegen. Aufgrund der Corona-Situation kann auch weiterhin nur eine begrenzte Anzahl von Gläubigen an dem Gottesdienst teilnehmen. Der Einlass erfolgt ausschließlich durch das Hauptportal. Eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung ist beim Betreten, Verlassen und während des Gottesdienstes zu tragen. Die Zuweisung der Sitzplätze erfolgt über den Ordnungsdienst.

Weltgebetstag für geistliche Berufungen

Am kommenden Wochenende findet die weltweite 24-Stunden Gebetsaktion für geistliche Berufungen statt. Auch in der Wallfahrtsstadt werden dazu stundenweise am Samstag, 24. April in der Wallfahrtsbasilika und am Sonntag, 25. April in der St. Marienkirche Eucharistische Anbetungszeiten ab 15 Uhr angeboten. An beiden Tagen, die auch Teil des diesjährigen Wallfahrtsprogramms sind, schließt sich nach den Anbetungsstunden um 17.30 Uhr das Rosenkranzgebet mit sakramentalem Schlusssegen und danach um 18.30 Uhr die Feier der Heiligen Messe an. “Werft die Netze aus” steht über dieser Gebetsinitiative an der aktuell knapp 180 Städte und Gemeinden vor allem aus Deutschland, Polen, Österreich und Italien teilnehmen. Diese Aktion lebt vom Gebet ganz in der Stille aber auch in gestalteter Form des Lobpreises. Das Lukas-Evangelium berichtet: “Der Herr sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!” Der Priestermangel und die Rückgänge in den Ordensgemeinschaften und den damit verbundenen Auswirkungen für unsere Ortskirchen treten immer deutlicher zutage. Nicht zuletzt reagiert auch das Erzbistum Freiburg mit der “Kirchenentwicklung 2030” auf diese Situation wird daher neue Strukturen in Form von größeren Pfarreinheiten schaffen. “Wie notwendig dieses Gebet ist, zeigt uns die aktuelle Situation der Kirche. Wir spüren deutlich, dass es eine Erneuerung der Kirche braucht, um das Evangelium glaubwürdig verkünden zu können”, so das Zentrum für Berufungspastoral in Freiburg auf ihrer Internetseite. Auch die Deutsche Bischofskonferenz unterstützt dieses weltweite Gebetsanliegen. Die Initiative “Werft die Netze aus” will dazu einladen, gegen alle Resignation und Enttäuschung die Nähe zu Gott zu suchen und seinen Auftrag, für zukünftige Arbeiter im Weinberg zu beten, in die Tat umzusetzen. „Wir wollen uns daher im Gebet in diesem Anliegen wieder miteinander verbinden und zu einer tiefen Erneuerung des Glaubens und der Kirche in unserem Land beitragen und darum beten, dass der Herr uns die Menschen sendet, die dazu bereit sind, mit Hingabe das Evangelium zu verkünden“, so die Initiative der Berufungspastoral weiter. Das Leitwort “Werft die Netze aus” beinhaltet aber noch weit mehr: Es erinnert an den Aufruf Jesu an Petrus und seine Gefährten das Netz nach einer erfolglosen Nacht des Fischfangs abermals auszuwerfen. Somit stehen Vertrauen und Zuversicht in Gottes Führung im Mittelpunkt.

Auf der Homepage unter: www.werft-die-netze-aus.de kann man auf einer interaktiven Karte verfolgen, an welchen Orten und zu welchen Zeiten in diesem Anliegen weltweit gebetet wird.

Österlicher Lichtweg „Via Lucis“ in Walldürn als weiteres Angebot

Noch unter dem positiven Eindruck des „Extrem-Kreuzwegs“ hat das Vorbereitungsteam für die Zeit ab Ostern ein weiteres pastorales Angebot entwickelt: Den Emmaus- oder Lichtweg „Via Lucis“ in Walldürn. Es ist somit die Fortsetzung vom Kreuzweg hin zum österlichen Lichtweg und stellt dabei die Betrachtung der Botschaft von der Auferstehung und den Weg des auferstandenen Herrn Jesus Christus in den Mittelpunkt. Dabei soll dieser Weg das Ostergeheimnis erschließen: Durch Jesu Leiden, seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung kommt Licht, Hoffnung und neue Dynamik in unser Leben. „Wer sich von der österlichen Botschaft des Lebens wahrhaft ergreifen lässt und Jesus Christus folgt, der entwickelt eine unglaubliche Dynamik in seinem Leben“, so heißt es in der Einführung zu diesem neuerlichen Meditationsweg in der Wallfahrtsstadt. Wie damals die Emmausjünger auf dem Weg waren, so können sich die Interessierten auch auf den Weg machen und die einzelnen Stationen dieses Weges ansteuern. Die ausgewählten Bibeltexte und die Betrachtungen nehmen unser Leben unter die Lupe der Auferstehung und in den Blick des auferstandenen Herrn.

Der Weg führt über die bekannten fünfzehn Stationen des fünfzehn Kilometer langen Extrem-Kreuzweges. Der Ausgangspunkt ist diesmal aber das Steinkreuz an der Ecke Burgstraße/Klosterstraße in unmittelbarer Nähe der Wallfahrtsbasilika.
Die „Via Lucis“ schließt mit einer persönlichen Erneuerung des Taufversprechens in der Basilika zum Heiligen Blut ab. Die Tauferneuerung ist damit die persönliche Antwort auf Gottes Angebot zu verstehen: „Schau, was ich für Dich getan habe. Wie stehst du dazu?“ Und ein zweiter Aspekt ist entscheidend: So wie Jesus den Menschen von damals begegnet ist, so will er heute auch uns begegnen. Unserem Leben eine neue Richtung und Perspektive geben. Der österliche Lichtweg soll einen Wendepunkt in unserem Leben darstellen. Alle wichtigen Informationen, Texte und Streckenverlauf zu diesem Angebot in der Wallfahrtsstadt stehen auf der Internetseite der Wallfahrt zum Heiligen Blut unter www.wallfahrt-wallduern.de und der Seelsorgeeinheit Walldürn unter www.se-wallduern.de.
Auch die GPX-Dateien können mit einer entsprechenden App (wie Komoot, Outdooractive, Apemap, etc.) geöffnet werden.

Gelungener Auftakt für den „Extrem-Kreuzweg“

Kirche St. Wendelin in Glashofen

“Eigentlich hätte ich arbeiten müssen, aber ich habe mir einen Tag Urlaub genommen. Dieses spirituelle Angebot hat mich sehr angesprochen”, so ein Teilnehmer des Extrem-Kreuzweges. Weiteren 85 Teilnehmern ist es am vergangenen Samstag wohl ähnlich ergangen. Vom Raum Aschaffenburg bis nach Mosbach und Heilbronn haben sich Menschen von diesem erstmals stattgefunden pastoralen Angebot der Seelsorgeeinheit Walldürn anziehen lassen. Diese Tour “Der Extreme Kreuzweg Deines Lebens” konnte auf einer Strecke mit 28 und alternativ 15 Kilometer erlebt werden. Ein Begleitheft mit Betrachtungen und ganz persönlichen Erzählungen zu 15 Stationen, eine Streckenbeschreibung und GPS-gestützte Daten wurden den Teilnehmern im Vorfeld zugesandt. „Mehr brauchte man nicht um sich ganz individuell auf den Weg zu machen“, so das Vorbereitungsteam. Am Abend fand dann für alle in der St. Marienkirche ein Abschlussgottesdienst statt. In seiner Predigt reflektierte Pater Irenäus Wojtko OFMConv nochmals den Tag und erinnerte, dass Jesus an unsere Tür klopft. „Manchmal auch mit dem Hammer, damit wir es hören. Und: Jesus macht den ersten Schritt auf uns zu, wir müssen ihm aber entgegengehen“, so der Franziskaner-Pater. Zusammengefasst gab dieser „Extrem-Kreuzweg“ jedem Teilnehmer eine gute Möglichkeit, sein Leben gründlich und neu zu überdenken. Es war ein Weg, der zur Begegnung mit Gott, zur inneren Freiheit und zur eigenen Seele führte. „Wir sind alle in das Herz Jesu eingeschrieben und haben einen Platz bei ihm“, so Pater Irenäus Wojtko abschließend. Die Begeisterung unter den Teilnehmern war greifbar.

Kirche St. Wendelin in Glashofen

Die Kirche St. Wendelin in Glashofen war einer der Stationspunkte auf dem Extrem-Kreuzweg. 85 Teilnehmer von Aschaffenburg bis Heilbronn ließen sich von dem pastoralen Angebot ansprechen.

Trotz der Erschöpfung und der Anstrengung an diesem Tag war eine große Zufriedenheit spürbar. „Es war eine tolle Erfahrung und hat mir wieder Mut für eigene Veränderungen gegeben. Und das ist viel mehr, als ich mir zu Beginn des Weges habe selbst vorstellen können“, so ein junger Mann, der sich nach einem Tag per Mail bei dem Organisationsteam bedankte. Die beiden Touren mit allen wesentlichen Unterlagen werden jetzt auf die Internetseite der Seelsorgeeinheit Walldürn gestellt, damit jeder der möchte, diesen „Extrem-Kreuzweg“ nachgehen und nacherleben kann. Und natürlich waren bereits auch Stimmen zu hören, die sich eine Fortsetzung dieses pastoralen Angebots für das kommende Jahr wünschen. Das Vorbereitungsteam hat schon erste Überlegungen getroffen.

Angebot in der Basilika zur Gebetsinitiative von Papst Franziskus

Vor einem Jahr musste die Gebetsinitiative von Papst Franziskus „24 Stunden für den Herrn“ in der Franziskuskapelle Corona-bedingt abgesagt werden. Nun steht diese 24-Stunden-Anbetung am 12. und 13. März wieder an und diesmal wird es in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut hierzu an beiden Tagen stundenweise ein Gebetsangebot geben. Der Papst stellte in der Verkündigungsbulle „MISERICORDIAE VULTUS“ aus dem Jahr 2015 seine Initiative „24 Stunden für den Herrn“ vor. Sie wird immer am Freitag und Samstag vor dem 4. Fastensonntag gefeiert. Dort heißt es: „Viele Menschen suchen erneut das Sakrament der Versöhnung, darunter viele Jugendliche, und finden in dieser besonderen Erfahrung oft den Weg, um zum Herrn zurückzukehren, um einen Moment des intensiven Gebetes zu erleben und so den Sinn für das eigene Leben wiederzuentdecken. Mit Überzeugung stellen wir das Sakrament der Versöhnung erneut ins Zentrum, denn darin können wir mit Händen die Größe der Barmherzigkeit greifen.“ Die Zeiten des Gebets und die Feier der Gottesdienste sind wie folgt:

Freitag, 12. März: 17.45 Uhr Kreuzweg, 18.30 Uhr Heilige Messe anschl. Eucharistische Anbetung bis 21 Uhr. In der letzten Stunde findet dann das Nachtgebet der Kirche, die Komplet, statt. Der Tag endet mit dem sakramentalen Segen.

Samstag, 13. März: Ab 15 Uhr Eucharistische Anbetung am Hochaltar und Gebet des Barmherzigkeitsrosenkranzes. 17.45 Uhr Rosenkranz mit abschließendem Eucharistischen Segen. Um 18.30 Uhr findet dann die Heilige Messe satt. Mit Betrachtungen, Meditationen und Stille werden die Stunden der Anbetung an beiden Tagen gestaltet.

Die Möglichkeit zum Sakrament der Beichte besteht und wird an dem jeweiligen Nachmittag in der Kirche mitgeteilt. Als größter Eucharistischer Wallfahrtsort in Deutschland kommt die Kirchengemeinde diesem Aufruf des Papstes nach und lädt die Mitchristen aus der Seelsorgeeinheit und darüber hinaus zu den Gebetszeiten ein.

Überblick der Gebetszeiten und Gottesdienste:

Freitag, 12. März

  • 17.45 Uhr Kreuzweg
  • 18.30 Uhr Heilige Messe anschl. Aussetzung und Eucharistische Anbetung
  • bis 20 Uhr Gebete und Stille
  • 20 -21 Uhr Gebete und Stille mit Abschluss der Komplet und sakramentalem Segen
  • Beichtmöglichkeit nach Ansage

 

Samstag, 13. März

  • 15 – 16 Uhr Aussetzung und Fortsetzung der Eucharistischen Anbetung mit Barmherzigkeitsrosenkranz, Stille und Gebete
  • 16 – 17 Uhr Gebete und Stille
  • 17 – 17.45 Uhr Gebete und Stille
  • 17.45 Uhr Rosenkranz (Laien) Abschluss mit sakramentalem Segen
  • 18.30 Uhr Heilige Messe
  • Beichtmöglichkeit nach Ansage

 

 

Stay & Pray – bleiben und beten

Stay and Pray 2017 Banner

Thema des nächsten Stay & Pray:

Monstranz auf dem Hochaltar in der Walldürner Wallfahrtsbasilika St.Georg während eines Stay & Pray

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

 

“Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!”

Das oben genannte Thema war auch das Motto beim Weltjugendtag 2005 in Köln mit Papst Benedikt VXI. und daraus ist dann auch die Initiative Nightfever, sowie weitere Formen modern gestalteter Eucharistischer Anbetungen entstanden.

Nächster Termin: 05.02.2021

Am Freitag den 05.02.2021 findet die nächste eucheristische Anbetung in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt. In Anbetracht der aktuellen Corona-Situation, wird die Eucharistische Abendandacht “Stay&Pray” in verkürzter Form stattfinden.

 

Direkt nach dem Schlussgebet der Hl. Messe wird das Allerheiligste ausgesetzt. Es folgen Gebete und Lieder sowie der sakramentale Schlusssegen.
Ende bereits gegen ca. 19.30 Uhr.

 

Weiterhin kann in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn nur ein beschränktes Platzangebot geboten werden. Unter anderem besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2- oder OP- Masken) und das Hinterlegen der Kontaktdaten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich

 

Termine 2021

Was ist Stay & Pray ?

Das spirituelle Angebot “Stay & Pray” ging aus der Idee des Weltjugendtages in Köln im Jahr 2005 hervor. Am eucharistischen Wallfahrtsort Walldürn finden die “Stay & Pray – bleiben und beten” -Anbetungen immer in der Wallfahrtsbasilika St.Georg Walldürn statt.

Einen besseren Einblick über den Ablauf der Stay & Pray-Anbetungen bieten die beiden Termine,  welche aufgrund der Corona-Pandemie live über YouTube übertragen wurden.

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 24.04.2020

YouTube: Stay & Pray – bleiben und beten – 04.07.2020

 

Weitere Informationen:

Themenseite “Stay & Pray” – se-wallduern.de

 

Aufruf zur Gebetswoche im Januar 2021

Aufruf zur Gebetswoche für die Einheit der Christen
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland initiiert vom 18. bis 25. Januar die Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die Texte dafür wurden von der monastischen Kommunität von Grandchamp aus der Schweiz vorbereitet. Das gewählte Thema lautet: „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ und ist aus dem Johannes-Evangelium (Joh 15,1-17) entnommen. Es geht zurück auf die Berufung der Gemeinschaft von Grandchamp zu Gebet, Versöhnung und Einheit in der Kirche und der Menschheitsfamilie. Mittelpunkt bildet dabei ein Leben im Einklang mit sich selbst, mit der Gemeinschaft, in die jede und jeder Einzelne gestellt ist und ein Leben mit Gott. Dies ist damit der bleibende Auftrag, an den die Texte der diesjährigen Gebetswoche erinnern möchten. Für die acht Tage dieser Gebetswoche, für die Einheit der Christen, gibt es täglich biblische Meditationen aus dem Johannes-Evangelium und Gebete als Impuls und zur Reflexion. Im täglichen Fürbittgebet der Gottesdienste in der Seelsorgeeinheit Walldürn wird in diesem Zeitraum besonders an diese Gebetswoche erinnert. Nähere Informationen gibt es auch auf der Homepage unter: www.oekumene-ack.de

Bild von congerdesign auf Pixabay

 

Ministranten Walldürn spenden für die Sternsingeraktion

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Herzenssache: Ministranten St. Georg Walldürn spenden 200 Euro für die Sternsinger-Aktion – Große Akzeptanz in der Bevölkerung

„Normalerweise wären wir wieder mit rund 30 Jungen und Mädchen aus unserer Ministrantenschar und weiteren Freiwilligen zu Beginn des Jahres von Haus zu Haus gezogen und hätten den Dreikönigssegen zu den Familien gebracht“, so Pfarrgemeinderatsmitglied und Gruppenleiter der Walldürner Ministranten Timo Metz. Dieses Jahr verlief die Sternsinger-Aktion aus bekannten Gründen komplett anders. Dennoch sind die Ministranten ganz fest mit dieser Aktion verwurzelt und bereiten sich dazu auch schon sehr frühzeitig im Jahr darauf vor. „Wenn wir uns schon nicht wie gewohnt für die gute Sache einsetzen können, dann wollen wir uns wenigstens solidarisch zeigen und dem Spendenzweck etwas zukommen lassen“, so die einhellige Meinung aller Gruppenleiter. Mit einem Betrag von 200 Euro aus der Ministrantenkasse unterstützen sie damit die 63. Sternsinger-Aktion, die unter dem Motto steht: “Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit”. Damit wird insbesondere Kindern eine Hilfe zugedacht, die mit nur einem Elternteil, bei Großeltern oder in Pflegefamilien aufwachsen können.

Spendenübergabe Ministranten Walldürn

Ein erstes Fazit zeigt bereits, dass die Sternsinger-Aktion in dieser geänderter Form von den Walldürner Bürgern sehr gut angenommen und unterstützt wird. „Eine wahre Solidaritätswelle ist zu beobachten“, so Gemeindeassistent Adrian Ambiel, der zusammen mit der stellvertretenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Andrea Hemberger und der Pfarrsekretärin Sonja Heusler-Enders die Maßnahmen kurzfristig vorbereitet und umgesetzt hatten. „Regelmäßig werden die Geschäfte mit Nachschub in Form von Spendentütchen und Segensaufkleber für die Türen versorgt. Auch die bereitgestellten Spendendosen wurden schon öfters ausgetauscht“, so das Vorbereitungsteam. Und: Für die Walldürner Ministranten ist es eine Herzenssache mit ihrer Spende zu helfen und so doch noch einen Beitrag leisten zu können. „Gleichzeitig soll es auch andere motivieren für die Sternsinger-Aktion etwas beizusteuern“, so Metz abschließend.

Das kontaktlose Spenden geht über die bereitgestellten Spendendosen, die Bankverbindung oder die Spendentütchen, die beim Pfarrbüro im Briefkasten abgegeben werden können. In verschiedenen Geschäften der Innenstadt liegen die Informationen zur Aktion aus und können mitgenommen werden.

 

Hier die Standorte im Überblick: Kolpingheim, REWE-Markt, Volksbank, Sparkasse, Metzgerei Müller, Metzgerei Kaufmann, Backerei Günther, Bäckerei Leiblein, Bäckerei Müssig und Getränke Löhr. Diese Sternsinger-Aktion läuft noch bis zum 2. Februar.

Festtag der Hl.Drei Könige – Segnung der Wunschsterne

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt”, so lautet die Stelle im Matthäus-Evangelium am Hochfest der Erscheinung des Herrn. Die Eucharistiefeier wurde am vergangenen Mittwoch (06.01.2021) wieder als Livestream durch das Online-Team der Seelsorgeeinheit Walldürn übertragen. Bislang wurde das YouTube-Video über 1.700 Mal aufgerufen und über 200 Mitchristen haben direkt an der Übertragung teilgenommen. Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. machte in seiner Predigt unter anderem deutlich, dass es bei allen guten Wünschen die wir geben vor allem auch auf den ersten Schritt ankommt. Gesundheits- und Friedenswünsche setzten Begleitung und Betreuung kranker Menschen sowie die Vergebung beim Mitmenschen voraus.

Über 300 “Wunsch-Sterne” aus der gesamten Seelsorgeeinheit wurden gesegnet

Auch die über 300 gebastelten „Wunsch-Sterne“, zusammengetragen aus der gesamten Seelsorgeeinheit und die im Rahmen dieser Eucharistiefeier gesegnet wurden, tragen die Botschaft von Friede, Gesundheit, Miteinander und Zusammensein. Diese, von vielen Kindern gefertigten Sterne, werden nun in die Walldürner Pflegeeinrichtungen weitergeleitet. Auch in der Wallfahrtsbasilika können diese „Wunsch-Sterne“, die an den Stufen zum Hochaltar bereit liegen, noch mitgenommen und weiter verschenkt werden.

Die Hl.Drei Könige mit Irenäus Wojtko OFM Conv.

Die Aufnahme zeigt die Heiligen Drei Könige, dargestellt von Moritz Hajek, Gemeindeassistent Adrian Ambiel und Timo Metz, zusammen mit Pater Irenäus Wojtko OFM Conv. (v.l.) bei den „Wunsch-Sternen”

 

Gottesdienst am Festtag der Hl.Drei König auf YouTube online

Fest der Heiligen Drei Könige – Seelsorgeeinheit Walldürn – YouTube

 

 

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