Vigil – eine Nachtwache am 01.06.

Am Samstag den 01.06.2024 um 20:30 Uhr veranstalten die Young Musicians eine Vigil zum Thema „Weg“ am Wallfahrtsplat (oder bei schlechtem Wetter in der Basilika).

Moderne, ansprechende Lieder auf dem wunderschön illuminierten Wallfahrtsplatz.

Wir freuen uns den Abend mit euch gemeinsam ausklingen zu lassen…

Im Anschluss an die Vigil wird bei Getränken zum Verweilen, Gedankenaustausch und (hoffentlich) interessanten Gesprächen eingeladen.

 

Downloadlink: Plakat Vigil

Bild von NoName_13 auf Pixabay

[Impressionen] Hauptwallfahrtszeit 2024

Am heutigen Sonntag (26.05.2024) wurde die diesjährige Hauptwallfahrtszeit feierlich eröffnet und der Blutschrein für 4 Wochen Wallfahrtszeit geöffnet.

Hier finden Sie Impressionen der Wallfahrtszeit (Aktualisierungen folgen):

1.Wallfahrtssonntag – Eröffnung der Hauptwallfahrtszeit 2024

 

 

 

 

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Hauptwallfahrtszeit 26.5. bis 23.6.: Franziskuskapelle und Lourdes-Grotte als besondere Orte der Stille und des Gebets

Walldürn. Am kommenden Sonntag, 26. Mai beginnt in Walldürn die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit unter dem Jahresleitwort: „Als Glaubende gehen wir unseren Weg.“ Diese Bibelstelle ist aus dem Zweiten Korinthenbrief entnommen und soll die Pilgerinnen und Pilger am eucharistischen Gnadenort zum Heiligen Blut in Walldürn ermutigen ihren Glaubensweg und ihre Beziehung zu Jesus Christus zu stärken und zu festigen. Der zentrale Mittelpunkt und das Ziel für die Pilger ist dabei der Heilig-Blut-Altar mit dem Blutschrein und dem darin befindlichen Korporale. In diesen vier Wochen werden gerade auch an diesem historischen Blutaltar viele Heilige Messen zur Verehrung des Kostbaren Blutes gefeiert.

Als Rückzugsort der Stille und als geistiges Angebot wird in der Franziskuskapelle im Gemeindezentrum, direkt neben der Basilika, wieder täglich von 8.30 bis 18 Uhr die eucharistische Anbetung ermöglicht. An Fronleichnam (30.5.), am Großen Blutfeiertag (6.6.) und am Rita-Tag (20.6.) beginnt die Aussetzung erst nach den Prozessionen bzw. dem Hochamt ab 12 Uhr. Täglich um 18 Uhr wird in der Franziskuskapelle dann auch der eucharistische Segen erteilt. Alle Pilgerinnen und Pilger haben dorthin Zutritt und die Kapelle kann auch über einen Fahrstuhl barrierefrei erreicht werden. Insgesamt werden in diesen vier Wochen damit über 260 Stunden eucharistische Anbetung ermöglicht.

Mit der Lourdes-Grotte oberhalb des Wallfahrtsplatzes bietet sich für die Pilger während ihres Aufenthaltes aber auch für die Einheimischen ein zweiter beliebter und meditativer Ort am Walldürner Pilgerheiligtum. Viele Menschen oder auch kleinere Gruppen kommen dort zusammen, um der Muttergottes für ihren zurückgelegten Pilgerweg zu danken und ihr ihre Anliegen anzuvertrauen. Damit verbunden werden auch Kerzchen angezündet, die dort bereitgestellt werden.

Das ausführliche Programm zur diesjährigen Wallfahrt und auch die Hinweise auf die Übertragungen beim katholischen Fernsehsender K-TV stehen auf der Internetseite unter www.wallfahrt-wallduern.de

 

 

Eröffnung Wallfahrtssaison

Die traditionsreiche Walldürner Wallfahrt „Zum Heiligen Blut“ wurde am Sonntag die Wallfahrtssaison, die bis zum 20. Oktober 2024 dauert, in der Basilika eröffnet. Die vierwöchige Hauptwallfahrtszeit, vom 26. Mai bis 23. Juni, ist darin integriert. Der Eröffnungsgottesdienst in Form eines Hochamtes wurde von Stadtpfarrer und Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFM zelebriert.
Zu diesem feierlichen Hochamt begrüßte Bregula alle Gottesdienstbesucher sowie insbesondere die anwesenden Pilgerinnen und Pilger. Er zeigte das Leitwort für das Wallfahrtsjahr 2024 auf: „Als Glaubende gehen wir unseren Weg“ (2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 7). Ein jeder sei dazu aufgefordert gewesen, in dieser Stunde Jesus zu begegnen – in Wort der Schrift, in Brot und Wein, in der Gemeinde – und sich von ihm im Glauben stärken zu lassen.
Der Stadtpfarrer hob in seiner Predigt hervor, dass man an diesem fünften Ostersonntag mit großer Freude ein Pilgeramt zur Eröffnung der Wallfahrtssaison mit dem Leitwort feiern könne. Jeder gläubige Katholik wisse, dass Jesus oft in Gleichnissen gesprochen habe. Er habe Dinge und Erfahrungen des alltäglichen Lebens hergenommen, um den Leuten zu erklären, wie das sei mit Gott und der Welt, mit dem Leben und dem Lieben, mit dem Zweifel und dem Glauben. Manches würden wir heute nur noch schwer verstehen, weil so vieles bei anders sei als zur damaligen Zeit. Aber das Gleichnis, das im Zentrum des Evangelium stand, leuchte uns auch heute noch auf Anhieb ein. Deswegen blieb Bregula bei seiner Predigt bei diesem Vergleich vom Weinstock und den Reben und entfaltete das Bild ein wenig.
Ein Winzer lasse nicht alle Zweige an einem Weinstock wachsen. Einen, höchstens zwei Rebzweige ziehe er hoch, damit diese gute Früchte bringen könnten. Auf ähnliche Weise seien wir Menschen von Gott, dem Winzer, schon lange auserwählt worden, um zu wachsen und Frucht zu bringen. Bei der Taufe sei einem jeden zugesprochen, aber auch gesagt worden, was seine Bestimmung sein werde: „Du sollst Gott und den Nächsten lieben lernen, wie Christus es uns vorgelebt hat.“
Solches Lernen gehe brauche Zeit. Auch die Reben bräuchten Jahre, in denen sie „erzogen“ würden, wie die Winzer sagten. Da müsse manches abgeschnitten und unterbunden werden, was für das Wachstum nicht förderlich sei. Und da müssen die guten Anlagen gestärkt werden. Ähnlich sei es bei uns Menschen. Jeder wisse, wie wichtig die ersten Lebensjahre seien. Was ein Mensch zu Beginn seines Lebens an Erfahrungen und Erziehung mitbekomme, präge ihn oft für immer. Und umgekehrt wüssten wir ja auch: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Deshalb werde nicht nur auf Erziehung allgemein, sondern auch auf die religiöse Erziehung so viel Wert gelegt. Was im Elternhaus, im Kindergarten, in der Schule, der Jugendarbeit und Katechese getan werde, um den lebendigen Kontakt mit Jesus zu vertiefen, das werde – sei zu hoffen – eines Tages Früchte tragen.
Es dauere also, bis die empfindlichen Reben das erste Mal Frucht bringen würden. Aber wenn es soweit sei, dann wüssten Winzer, dass sie jahrzehntelang von diesem Weinstock ernten könnten. Voraussetzung bleibe jedoch eine intensive Pflege. Gefahren, wie Frost, Hagel Pilze und die Reblaus bleiben bestehen. Deshalb habe Gott auch mit den Menschen ständig alle Hände voll zu tun, dass wir die Verbindung zu Jesus, unserem Weinstock, nicht verlieren würden. Gott erinnere immer wieder daran, woher man die Kraft beziehe. Jesus sage: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“. Das heiße doch, dass wir nie allein seien. Wie die Rebe allein nicht fruchtbar sei, so mahne Jesus, dass die Verbindung zu ihm nicht verloren gehen dürfe: „Getrennt von mir könnt ihr nichts tun“. Mit der Verbindung zu Jesus schöpfe man Kraft und könne auf unendlich verschiedene Weisen gute Früchte bringen.
Lob sprach der Stadtpfarrer allen zu, die den Eröffnungsgottesdienst mitgestalteten, ob musikalisch oder organisatorisch.

Wallfahrtstag für Radfahrer – Beten eine Verbindung zu Gott

Rund 120 Teilnehmer aus Walldürn und der Region nahmen am Samstag am Walldürner Wallfahrtstag der Radfahrer teil. Die Fahrt stand unter dem Leitwort „Wenn du Frieden willst – Rundfahrt für den Frieden“. Neben Teilnehmern aus Altheim, Bad Mergentheim, Dieburg, Gerchsheim, Großeicholzheim, Großheubach, Hainstadt, Hardheim, Heidingsfeld, Helmstadt, Höchberg, Hornbach, Hollerbach, Igersheim, Löffelstelzen, Osterburken, Schweinberg und Ubstadt-Weiher beteiligten sich auch zahlreiche Radwallfahrer aus der Seelsorgeeinheit Walldürn an diesem Wallfahrtstag.

Bereits um 10 Uhr starteten rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Stadtpfarrer P. Josef Bregula OFM Conv., P. Robert Riogoza OFM Conv. und des ehemaligen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Wolfgang Eisenhauer an der Friedenskapelle in der Würzburgerstraße zu einer zweistündigen Friedens-Rundfahrt mit vier Stationen: dem Gedenkstein für die Stürme „Wiebke“ und „Vivian, der Kapelle am Märzenbrünnlein und der Kirche „St. Marien“, ,wo jeweils eine mit Wegmeditation, Gebet, Fürbitten und Gesang ausgefüllte Rast eingelegt wurde, ehe die Fahrt an der vierten Station auf dem Wallfahrtsplatz mit dem gemeinsam gesungenen „Großer Gott, wir loben dich“ ausklang.

Gottesdienst der Höhepunkt

Nach der Rundfahrt traf man sich mit weiteren Radwallfahrern zum Mittagessen im Pfarrsaal, das von vielen fleißigen Helfern vorbereitet worden war und vorzüglich schmeckte. Höhepunkt war am Nachmittag der Wallfahrtsgottesdienst in der Wallfahrtsbasilika, der von Pater Josef zelebriert und von Organist Christoph Henk kirchenmusikalisch umrahmt wurde.

Pater Josef forderte alle Teilnehmer auf, sich an der Gnadenstätte „Zum Heiligen Blut“ anstecken zu lassen vom auferstandenen Herrn Jesus Christus und Zeugnis zu geben vom eigenen Glauben und Frieden, damit so auch andere durch dieses Glaubensbekenntnis motiviert wieder zum Glauben finden könnten und würden.

Nach der von einer Teilnehmerin vorgetragenen Lesung sowie nach der Verkündigung des Heiligen Evangeliums nach Lukas durch den Stadtpfarrer stellte dieser zu Beginn seiner Predigt fest, dass ein jeder Christ und Katholik beten und nicht darin nachlassen solle. Beten – was meinte Jesus Christus damit? Möglichst viele vorgefertigte Gebete aufsagen? Jeden Tag ein möglichst großes Pensum erledigen? Eine Pflicht erfüllen? Eine Leistung bringen, damit Gott zufrieden ist?

Er persönlich glaube, dass Beten für Jesus etwas ganz Anderes sei. Beten heiße nicht, etwas tun, sondern etwas sein. Beten heiße für ihn: Immer wieder in Beziehung zu Gott treten! Beten, das heiße, mit Gott zu reden und auf Gott zu hören, auf ihn zu schauen und mich von ihm durchschauen zu lassen. Vor ihm da zu sein und für ihn da zu sein. Beten, das sei wie eine Schleife zu binden zwischen Gott und mir. Eine Verbindung herzustellen.

Die Frage sei aber: Will ich diese Verbindung denn eigentlich herstellen? Wenn man einen Menschen unbedingt sprechen wolle, dann werde man immer und immer wieder dessen Nummer wählen – auch wenn besetzt sei oder, wenn niemand abhebe, so lange, bis man den anderen erreiche, diesem sein Anliegen vorgebracht habe. Wenn man aber gar kein Anliegen habe, werde man es bei einem Versuch bewenden lassen.

Wert einer Verbindung betont

Wenn einem ein Mensch wichtig geworden sei, wenn eine Verbindung entstanden sei, dann werde man auch alles daransetzen, dass diese Verbindung bestehen bleibe und nicht abreiße, man werde das Gespräch suchen. Und wenn man mit diesem Menschen nicht direkt reden könne, dann werde man es eventuell über Briefe, E-Mail, SMS oder das Telefon versuchen.

Wenn einem aber der Mensch gar nicht mehr wichtig ist, werde die Verbindung einschlafen und das Gespräch aufhören. Und auch das wissen man aus eigenem Erleben: Wenn das Gespräch aufhöre zwischen Menschen, wenn die Leitung tot sei, dann sei auch bald die Beziehung tot. Wenn Ehepartner oder Freunde einander nichts mehr zu sagen hätten, dann sei das Ende abzusehen.

Genauso intensiv wie beten, könne man auch loben oder danken oder einfach nur da sein vor Gott. Er könne sich vorstellen, dass das für viele Menschen fremd sei, auch für viele „gute Katholiken“. Nur noch wenige Menschen könnten wirklich beten. Die Einen hätten nichts mehr zu erbitten, denn sie würden ja alles selbst machen, die Anderen hätten nichts mehr zu loben, höchstens noch sich selbst und würden sich dauernd in den Vordergrund drängen oder wieder Andere hätten nichts zu danken, weil sie ja gar nichts geschenkt haben wollten – auch nicht von Gott. Und weil viele Menschen nicht mehr beten könnten, darum können viele auch nicht mehr glauben. Oder sei es umgekehrt? Würden die Leute nicht mehr beten, weil ihnen der Glaube fehle?

Beten und Glauben würden zusammengehören. Indem man bete, die Verbindung zu Gott herstelle, wachse auch der Glaube, das Vertrauen an diesen Gott. Und je mehr dieses Vertrauen wachse, desto mehr suche man auch wieder das Gespräch und die Nähe zu diesem Gott. Jetzt steht aber am Ende dieses Evangeliums eine furchtbare Frage Jesu: Werde der Menschensohn, wenn er komme, auf der Erde noch Glauben vorfinden. Etwa Glauben in dem Sinn, dass Menschen Gott anerkennen, dass Menschen Gott den Herrn sein lassen über ihr Leben oder dass Menschen sich seine Sicht der Welt und seine Pläne zu Eigen machen?

Werde der Menschensohn, wenn er komme, auf der Erde noch Glauben vorfinden? Wenn er jetzt käme was würde er vorfinden? Eventuell viele Menschen, deren Weltanschauung nicht Gottes Plan sei? Gott wolle Heil und Leben in Fülle für alle. Viele Leute heutzutage wollten das aber nur für sich. Ihre Weltanschauung sei der Materialismus.Er würde viele Menschen vorfinden, die gehetzt, gejagt, gestresst und krank seien, weil sie sich ständig selbst überfordern würden. Sie würden keinen Gott mehr über sich dulden. Sie wollten selbst Gott sein, frei und unabhängig. Dafür aber auch bindungslos und ohne Orientierung für das, was wirklich wichtig sei. Die keine Zeit mehr haben würden, weil sie sich selbst zum Herrn ihrer Zeit gemacht hätten. Menschen, die vergessen hätten, dass Gott ihnen ihr Leben und ihre Zeit geschenkt habe.

Werde der Menschensohn, wenn er komme, auf der Erde noch Glauben vorfinden, werde er Menschen vorfinden, die Beter seien? Was würde er bei katholischen Christen in Walldürn selber vorfinden?

Pater Josef schloss seine Predigt mit den Worten: „Herr, lehre uns beten, damit wir stärker glauben können. Herr, lehre uns glauben, damit wir besser beten können!“

Auf dem Wallfahrtsplatz nahm der Stadtpfarrer noch die Segnung der Fahrräder vor und erteilte allen Teilnehmern den Reisesegen.

 

Quelle: https://www.fnweb.de/orte/wallduern_artikel,-wallduern-beten-eine-verbindung-zu-gott-_arid,2123931.html

Autor: Bernd Stieglmeier

Die dritte Station der Fahrradwallfahrt war vor dem Märzenbrünnlein, wo sich die Radpilger im Gebet für den Frieden und zur Meditation versammelten.

[Impressionen] Wallfahrtszeit 2023

Am vergangenen Sonntag (04.06.23) wurde mit dem feierlichen Hochamt die diesjährige Hauptwallfahrtszeit und damit den Blutschrein geöffnet. 4-Wochen kommen nun nahezu täglich die Fußpilgergruppen nach Walldürn. Auch zahlreiche Bischöfe aus den deutschen Bistümer und Diözesen feiern in dieser Zeit zahlreiche Pontifikalämter in der Wallfahrtsbasilika. In diesem Beitrag verlinken wir hier die Impressionen von unserem Instagram-Kanal „Wallfahrt zum Hl.Blut„.

27.05.2023 – Motorradwallfahrt (Wallfahrtssaison)

04.06.2023 – Feierliche Eröffnung der Hauptwallfahrtszeit

 

06.06.2023 – Kölner Wallfahrtstag

08.06.2023 – Fronleichnam

02.07.23 – Wallfahrtsabschluss

Letzte Aktualisierung: 22.07.2023 –

 

Impressionen der Hauptwallfahrtszeit 2022

Mit der feierlichen Schließung des Blutschreins wurde am vergangenen Sonntag (10.07.2022) die diesjährige Hauptwallfahrtszeit beendet. Hier haben wir für Sie einige Impressionen der vergangenen Wallfahrtszeit.

12.06.2022 – 1. Wallfahrtssonntag -Facebook 

16.06.2022 – Fronleichnam – Facebook

19.06.2022 – 2. Wallfahrtssonntag – Facebook 

23.06.2022 – Großer Blutfeiertag – Facebook

26.06.2022 – 3. Wallfahrtssonntag – Facebook

30.06.2022 – Kleiner Blutfeiertag – Facebook

03.07.2022 – 4. Wallfahrtssonntag – Facebook

10.07.2022 – 5. Wallfahrtssonntag – Facebook

 

Noch bis M̀itte Oktober finden weitere Gottesdienste und Wallfahrtstermine im Rahmen der diesjährigen Wallfahrtssaison statt. Diese finden Sie in der Wallfahrtsapp

 

Heidingsfelder Radlergruppe zum 15. Mal mit dem Fahrrad zum Walldürner Gnadenort unterwegs

Pater Josef Bregluar und die Radwallfahrer aus Heidingsfeld im Altarraum des Freialtars

Auch wenn die offizielle Rad-Wallfahrt in diesem Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste, so kamen am vergangenen Wochenende doch einige Radlerinnen und Radler in der Wallfahrtstadt an.

Darunter vor allem auch das siebenköpfige Radler-Team der TGWH-Seniorengruppe 60plus, die in diesem Jahr einen ganz besonderen Anlass zu feiern hatten: Denn seit 15 Jahren radeln die Senioren, die beiden ältesten sind 82 und 84 Jahre, in drei Tagen von Heidingsfeld bei Würzburg nach Walldürn und über den bayerischen Untermain wieder zurück in ihre Heimatgemeinde. „Auch wenn bis auf einen Mitradler alle mit E-Bikes ausgestattet sind, so muss man die Strecken mit ihren diversen Steigungen erst einmal bewältigen“, betonte der 82-jährige Tourleiter Fritz Bürner.

Teilnahme an der „Rundfahrt für den Frieden“ wurde zur Tradition

Es ist eine schöne Tradition geworden und die fränkische Radlergruppe nahm in all diesen Jahren immer am zweiten Tag ihrer Tour an der „Rundfahrt für den Frieden“ im Rahmen der Walldürner Fahrrad-Wallfahrt teil. Deshalb trafen sie sich auch in diesem Jahr wieder am Samstagmorgen an der Friedenskapelle in der Würzburger Straße um von dort eine Rundfahrt um Walldürn anzutreten.

Radwallfahrer vor der Friedenskapelle Walldürn

Traditionell startete die Radlergruppe aus Heidingsfeld die „Rundfahrt für den Frieden“ an der Friedenskapelle in der Würzburger Straße

Mit Gebeten und Meditationstexten, vorgetragen von Klaus König, und gesungenen Liedern, begleitet vom Trompeter Hans Müller, wurden fünf Stationen angesteuert. Über die St. Anna-Kapelle bei Hainstadt, zwei Wegkreuze sowie dem Märzenbrünnlein erreichte man nach gut zwei Stunden die Basilika wo Wallfahrtsleiter Pater Josef Bregula OFM Conv. die Gruppe am Wallfahrtsplatz begrüßen konnte.

 

Radwallfahrer auf dem Wallfahrtsplatz Wallfahrtsbasilika Walldürn

Wallfahrtsleiter Pater Josef begrüßte das siebenköpfige Radlerteam aus Heidingsfeld beim Abschluss am Wallfahrtsplatz und erteilte den Segen.

Er dankte den Radlern für ihre Treue zum Wallfahrtsort und die schöne Tradition mit dem Rad zum Gnadenort zu kommen. Mit dem Friedensgebet vom Heiligen Franziskus, dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ sowie dem Abschiedssegen endete der Vormittag in Walldürn, bevor die Gruppe dann Richtung Amorbach weiter radelte.

Am Abend nahm dann noch die Radgruppe aus Ubstadt-Weiher an der Vorabendmesse in der Wallfahrtsbasilika zum Heiligen Blut teil.

Fahrradwallfahrt 2019 – 100 Jahre Friedenskapelle

Die Fahrrad-Wallfahrt 2019 fand zum 18. Mal statt – 100 Jahre Friedenskapelle (1. Station)

DANKE an ALLE die bei bei der Rundfahrt dabei waren, aber auch an diejenigen, die aus Nah und Fern in die Wallfahrtsstadt geradelt sind. Es war wieder ein tolles Erlebnis mit sehr vielen Radlerinnen und Radlern. Die Friedenskapelle feiert in diesem Jahr zudem ihr 100-jähriges Bestehen. Der Blutschrein wurde für diesen Tag auch geöffnet.

DANKE auch allen fleißigen Händen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

 

Radeln für den Frieden

Einen festen Platz im Jahresprogramm der Walldürner Wallfahrt zum Heiligen Blut hat die Fahrradwallfahrt. Das Motto dieses Wallfahrtstages steht traditionell unter dem Thema: „Rundfahrt für den Frieden“ und findet in diesem Jahr am Samstag, 7. September statt.

Ablauf und Treffpunkt

Die Radstrecke für die Rundfahrt um Walldürn ist rund 15 Kilometer lang und führt überwiegend auf gut befahrbaren Waldwegen um die Wallfahrtsstadt. Der Treffpunkt für die  Radlerinnen und Radler aus Walldürn und Umgebung ist um 09.45 Uhr an der Friedenskapelle in der Würzburger Straße gegenüber den Walldürner Stadtwerken. Die Abfahrt erfolgt dann um 10.00 Uhr und führt die Radgruppe über die Walldürner Heide vorbei an der Laurentiuskapelle durch den Walldürner Stadtwald in Richtung Jugendherberge, dann weiter in Richtung Forstschutzhütte zur Kapelle am Märzenbrünnlein, über die „Mutterfichte“ und das Schützenhaus Richtung St. Marien Kirche und dann abschließend durch die Stadt zur Basilika. An vier Stationen wird entlang der Strecke angehalten und für den Frieden gebetet und gesungen.

Treffpunkt der Radfahrer an der Friedenskapelle

Radler kommen von Nah und Fern

Immer mehr Radwallfahrer machen sich, teilweise zwei bis drei Tage, auf den Weg nach Walldürn. Hierbei planen die Teilnehmer ihren Anfahrtsweg selbst und bekommen von der Walldürner Wallfahrtsleitung die Unterlagen für ihre Stationen zum Thema „Frieden“ zur Verfügung gestellt. Bedingt durch das ideale Radwegenetz, das den Wallfahrts- und  Erholungsort umgibt, können die Radpilger überwiegend auf gut ausgebauten und asphaltierten Themen- und Fernradwegen Walldürn erreichen. Informationen hierzu gibt die Tourist-Information Walldürn.

Gottesdienst und Reisesegen am Nachmittag

Ab 11.30 Uhr ist dann das Mittagessen im Pfarrheim vorgesehen. Um 13.30 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Wallfahrtsbasilika mit abschließender Segnung der Fahrräder auf dem Wallfahrtsplatz und dem Reisesegen für die Teilnehmer. Danach stehen noch Kaffee und Kuchen bereit, bevor die Teilnehmer der Radwallfahrt wieder gestärkt an Leib und Seele ihre Rückfahrt antreten.

Mittagessen im Pfarrsaal

Weitere Informationen über Ablauf und Anfahrtswege gibt es über die:

Wallfahrtsleitung Kath. Pfarramt St. Georg

Burgstraße, 74731 Walldürn

Tel.: 06282 / 9 20 30, Fax: 06282 / 9 20 317

www.wallfahrt-wallduern.de

 

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